LG Partnertalks auf der Intersolar 2014: Adrian Schild

In solar

Auf Europas größter Messe der Solarbranche, der Intersolar in München (3-6 Juni), haben wir uns mit einigen Partner von LG Solar unterhalten. Heute im Gespräch Adrian Schild, Leiter Einkauf der Solarmarkt GmbH aus Aarau in der Schweiz. Das Unternehmen gehört zur BayWa-Gruppe und vertreibt als Großhändler LG-Solarmodule in der gesamten Schweiz.

LG Solar Adrian Schild

LG Blog: Herr Schild, wie ist die Zusammenarbeit mit LG entstanden?

Adrian Schild: Bei Gesprächen mit unserem Mutterkonzern, der BayWa r.e., wurde LG zum Thema. Nach der Kontaktaufnahme und guten Gesprächen zwischen LG und dem Solarmarkt, konnte dann relativ schnell die Partnerschaft geschlossen werden.

Was gefällt Ihnen an LG-Produkten besonders gut?

Neben den technischen Aspekten steht seitens Einkauf vor allem die Partnerschaft mit einem Hersteller im Vordergrund. Dabei überzeugt LG mit hoher Zuverlässigkeit, einem tollen Auftritt und vorbildlicher Kommunikation – alles Werte, welche auch für den Solarmarkt gelten. Dies zeigt ein gleiches Verständnis von Zusammenarbeit.

Was sind die Herausforderungen der Solarbranche in der Schweiz?

Die Gegebenheiten auf unserem Markt sind etwas anders, denn die Konkurrenz, besonders aus China, ist groß und es gibt keinen Mindestpreis in der Schweiz. Was bedeutet das für uns? Wir müssen weitaus mehr an Überzeugungsarbeit leisten. Und das braucht seine Zeit. Aber zum Glück spielen uns die Solarmodule die Hände, denn haben die Installateure die ersten Module erst einmal verbaut, spüren die Kunden recht schnell den Qualitätsvorteil. Es braucht einfach etwas mehr Geduld.

Gibt es Probleme?

Es gibt einer Besonderheit für Solar in der Schweiz: Es gibt eine Deckelung der Vergütung. Uns hat geholfen, dass der Markt nicht explosiv gewachsen ist, sondern Jahr für Jahr ein paar Megawatt dazugekommen sind, so in etwa in 50 Megawatt-Schritten. Darüber sind wir relativ froh, denn es bedeutet für uns, dass wir in einem konstanten Markt arbeiten. So wie es aussieht wird sich daran in naher Zukunft nicht viel verändern.

Was sind die Schweizer Besonderheiten?

In der Schweiz ist es nicht möglich, Freiflächen zu verbauen. Um ganz ehrlich zu sein gibt es auch nicht viele Freiflächen, die noch genutzt werden können. Der große Teil ist ein Mix aus Einfamilienhäusern und größeren Firmen sowie die Landwirtschaft, die in den letzten Jahren im größeren Stil in das Thema eingestiegen sind. Dadurch, dass die Vergütungen verändert wurden, ist es mittlerweile sehr interessant, bis zu 10 Kilowatt zu bauen. Dadurch werden viele Einfamilienhausbesitzer animiert, in das Thema Solar einzusteigen. Diesen Schub spüren wir und schauen gespannt in die Zukunft.

Vielen Dank für das Gespräch!

Hier das Gespräch auf der Intersolar als Videofassung.

 

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