Dirk

Immer volle Leistung: LG-Solarmodul bei PID-Belastungstest von Fraunhofer auf Platz 1

Von I

Solarmodule können Leistungseinbußen unterliegen. Die Ursache: so genannte Leckströme können große negative Spannungen auf die Module übertragen. Die Folge: ein Leistungsabfall, die Potential Induced Degradation (PID). Ein Test der Photovoltaikspezialisten von Fraunhofer belegt allerdings: LG-Solarmodule halten diesen Belastungen stand. PID-Effekt unbekannt. Alles gut.

Die technischen Funktionen eines Solarmoduls zeichnen sich, anders als das schlichte Design oberflächlich vermuten lässt, durch erhebliche Komplexität aus. Hier geht es allerdings nicht um ausgetüftelte Mechanik einer umfangreichen Maschine, es geht um Physik. Es gibt im Web hunderte Seiten, unter anderem hier in der Wikipedia, die die physikalische Wirkungsweise eines Solarmoduls erschöpfend erläutern. Die Komplexität des Vorgangs, so hilfreich sie bei der klimafreundlichen Erzeugung von Strom ist, bedeutet auch, dass es physikalische Phänomene gibt, die beim Betrieb einer Solaranlage nicht beabsichtigt sind, die sich nur schwer kontrollieren lassen und die ein Solarmodul schädigen können.

Wir reden an dieser Stelle von sogenannten Leckströmen. Es handelt sich dabei um teilweise erhebliche elektrische Spannungen, die auf das Modul kurzfristig einwirken. Das Ergebnis kann zu einem erheblichen Leistungsverlust der Solarzellen führen. Das nennt man Potential Induced Degradation (PID) – Potentialinduzierte Degradation. Bis zu 80 Prozent kann die Leistung bei multikristallinen Solarmodulen durch diesen Effekt abfallen, so die Ergebnisse verschiedener Studien. Es wird weniger Strom erzeugt. Fatal für die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage.

Multikristalline LG-Solarmodule: PID nicht feststellbar

So unangenehm dieses technisch schwer beherrschbare Phänomen sein mag, Besitzer von LG-Solarmodulen brauchen sich darüber keine Sorgen machen. Denn ein Test des renommierten und unabhängigen Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle (Saale) (http://www.csp.fraunhofer.de/), an dem zwei Solarmodule von LG vom Typ LG225P1C-G1 teilnahmen, belegt jetzt: Selbst unter größten Belastungen erbringen die hochwertigen Solarmodule von LG einhundert Prozent Leistung und weisen keine Verluste auf. Selbst eine hohe negative Spannung von 1.000 Volt verursachte keinerlei Leistungsabfall bei den LG-Produkten.

Platz 1 im Test

In dem Test des Fraunhofer CSP wurden multikristalline Solarmodule namhafter Hersteller einem intensiven Belastungstest unterzogen. LG ging aus diesem Test als Sieger hervor. Das Fraunhofer-Center bescheinigt den LG-Solarmodulen Bestnoten.

Derzeit untersucht das Forschungsinstitut monokristalline Solarmodule auf potentialinduzierte Degradation. Aufgrund identisch verwendeter Materialien und gleicher Produktionsprozesse für seine monokristallinen Module erwartet LG hier dasselbe Ergebnis.

“Die Bestplatzierung im PID-Test bestätigt einmal mehr die exzellente Qualität und überragende Leistungsfähigkeit unserer Solarmodule“, erklärt Michael Harre, Vice President EU Solar Group bei LG Electronics. „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis. Weil wir bei LG fest von der Zukunft erneuerbarer Energien überzeugt sind, setzen wir daher konsequent auf den Ausbau wegweisender Solartechnologien.”

Weitere Informationen unter www.lg.com/de/solar.