Das Internet hat so seine Weiten, gleiches gilt für die deutsche Blogosphäre. Ein klarer Überblick über die zahlreichen Blog-Angebote ist daher recht schwierig. Deshalb möchten wir euch hin und wieder Blogs vorstellen. Im LG-Blog-Interview stellen wir den Männern und Frauen hinter dem jeweiligen Blog ein paar Fragen, damit ihr schnuppern könnt, ob das vorgestellte Blog von Interesse für euch sein könnte.
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Diesmal hat mir Charles (@CocasBlog) Rede und Antwort gestanden:
1. Bitte stell dich kurz vor.
Mein Name ist Charles-Dave Engelken, ich bin 22 Jahre alt und wohne inzwischen in Gelsenkirchen. Ursprünglich komme ich aber aus dem hohen Norden (Cuxhaven, um genau zu sein) und habe dort bis Ende Juli 2011 gewohnt, bevor ich für meine Ausbildung in den Pott gezogen bin. Dort durchlaufe ich eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker.
Im Web bzw. in der Blogosphäre bin ich unter dem Namen Coca unterwegs, welcher im Prinzip auf das Album Cocaine Rodeo der Band Mondo Generator zurückführt, das mich in jungen Jahren in meinem gesellschaftlich sozialen Werdegang doch sehr beeinflusst hat. Dieser Name ist auch Bestandteil meines Blog-Titels CocasBlog.de. Seit einigen Wochen blogge ich darüber hinaus auch auf mobiFlip.de über Mobile News und allem, was damit zusammenhängt.
2. Warum heißt dein Blog so wie es heißt? Wie hast du zum Bloggen gefunden und warum bloggst du?
Wie bereits kurz angesprochen: Ich habe mein Blog damals nach meinem Nick benannt. Ursprünglich wollte ich es sehr privat halten, quasi als digitales Tagebuch und das wollte ich durch den Blog-Titel damals betonen.
Die Geschichte, wie ich zum Bloggen gefunden habe, ist eine recht witzige und vielleicht auch untypische Geschichte. Ich probiere Zeit meines digitalen Lebens liebend gerne unter anderem alle möglichen Webdienste aus. Irgendwann war dann Tumblr dran. Ich wusste zu dem Zeitpunkt gar nicht so genau, was das denn überhaupt war. Nachdem ich mich dann kurz damit auseinander gesetzt hatte und mir ein Tumblelog erstellt hatte, wurde mir plötzlich klar, dass ich im Prinzip ja nun ein Blog hatte. Das fand ich direkt spannend und ich wollte schnell mehr, als nur ein simples Tumblelog, weswegen der Sprung zu einem eigenen WordPress-Blog nicht allzu weit war.
Warum ich blogge, könnte ich mit einem Wort beantworten: “Leidenschaft”! Ich liebe es einfach, Texte zu schreiben, die Tastatur beim Tippen zu hören und zu sehen, dass da tatsächlich was entsteht. Außerdem will ich Tipps gerne weitergeben und evtl. anderen damit helfen und letztendlich ist es natürlich auch quasi eine Möglichkeit, meine Meinung ungefragt herauszublasen, die nicht immer allzu positiv sein muss, da ich gerne mal auf den Putz haue.
3. Worüber schreibst du am liebsten in deinem Blog?
Worüber ich in meinem Blog schreibe, beschreibe ich am Liebsten als “Tipps aus dem digitalen Alltag”. Das äußert sich dann darin, dass z.B. Apps, Anwendungen und Web-Dinge vorstelle, die mir gefallen und über die ich andere informieren will. Die Themengebiete reichen dabei von Android und iOS, über Windows und Linux, bis hin zum Web – quasi eine Tour durch alles, was ich so nutze und auch, wie ich es nutze.
4. Was ist dir am wichtigsten, wenn du dir ein Gadget kaufst: schickes Design, innovative Technologie, der praktische Nutzen?
Im Grunde ist es mir am Wichtigsten, dass es einfach funktioniert, ohne, dass ich großartig daran herumbasteln muss. Dafür habe ich einfach nicht die Zeit, wenn ich ehrlich bin. Ist das gegeben, achte ich am ehesten auf Innovationen im Hardware-Design und bei der Technik selbst. Ich finde z.B. nichts schlimmer, als langweilige, generische Smartphone-Designs. Die Dinger kann und will ich einfach nicht mehr sehen.
Gewissermaßen sind mir allerdings viele Dinge wichtig und deswegen sollten möglichst viele Dinge (Design, Innovation, praktischer Nutzen etc.) zu einem gewissen Mindestmaß gegeben sein. Denn letztlich nützt auch das schönste Gerät nichts, wenn es einfach nutzlos ist.
5. Bist du im Besitz von LG-Produkten? Wenn ja, welches befindet sich in unmittelbarer Reichweite?
Ich besitze tatsächlich ein Produkt von LG und das ist eines, vor dem ich tagtäglich sitze: Mein primärer Monitor! Das ist ein 24” LG FLATRON W2452TX mit Full-HD Auflösung. Das Gerät wurde mir, als ich vor ein paar Jahren meinen aktuellen PC gekauft habe, von einem guten Freund empfohlen und ich bin tatsächlich bis heute zufrieden damit, zumals es für damalige Verhältnisse doch recht günstig war und trotzdem ein guter Monitor ist.
6. Was bedeutet LGs Claim “Life’s Good” für dich persönlich?
“Life’s Good” bedeutet für mich, dass Technik Spaß machen und funktionieren muss. Es muss Technik für Jedermann sein, die jeder ohne Probleme benutzen kann, ohne in irgendwelchen dicken Handbüchern zu wälzen.
7. Bist du ein Early Adopter?
Ich würde mich durchaus als Early Adopter bezeichnen. Ich kaufe mir zwar nicht viele Produkte, aber wenn, dann meist direkt nach dem jeweiligen Release. Die besten Beispiele dafür sind die beiden Smartphones, die ich bisher hatte: Mein HTC Desire HD und aktuell das Samsung Galaxy Nexus. Die habe ich mir direkt beim Verkaufsstart gekauft. Dafür lege ich dann auch gerne den ein oder anderen Euro mehr auf die Ladentheke, als wenn ich ein paar Monate warten würde.
8. Welche Geräte planst du, dir anzuschaffen?
Konkrete Planungen für Anschaffungen habe ich derzeit keine. Ich bin aktuell relativ zufrieden mit meinem Setup. Das war nicht immer so, zuletzt haben mich mein Windows PC und mein Galaxy Nexus teilweise an den Rand der Veruweiflung gebracht. Deswegen ziehe ich es wage in Betracht, in Zukunft evtl. auf Windows Phone 8 bzw. einen Mac umzusatteln. Aber wie gesagt: Konkret ist da derzeit noch nichts, es ist mehr etwas, das ich aktuell im Hinterkopf habe.
9. Was würdest du dir in Zukunft für ein Gerät wünschen, welches es noch nicht gibt?
Ich wünsche mir ein Setup, das aus einem zentralen Gerät besteht, welches ich z.B. per Docking-Möglichkeiten an die jeweilige Situation anpassen kann. Ubuntu for Android und das ASUS Padfone sind hier erste Möglichkeiten, wie so etwas aussehen könnte, allerdings muss sich hier noch eine ganze Menge tun, bevor es wirklich marktreif und alltagstauglich ist. Insofern gibt es dieses perfekte Setup noch nicht und ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich so etwas benutzen kann. Ich möchte nicht zig Geräte mit mir herumtragen müssen, sondern ein zentrales, auf dem ich alle Daten finde und über das ich überall arbeiten kann. “Weniger ist mehr” ist hier für mich der Leitspruch..
10. Wie findet man dich auf Twitter, Facebook und anderen Portalen? Wofür setzt du diese ein?
Auf Twitter findet man mich unter @CocasBlog. Natürlich bin ich auch bei Facebook und Google+ dabei, am exzessivsten nutze ich aber definitiv Twitter. Facebook nutze ich primär, um mit Freunden Kontakt zu halten, die nicht direkt um die Ecke wohnen und hierfür ist das Netzwerk definitiv das Beste. Google+ ist primär dafür da, um interessante Links zu teilen. Twitter benutze ich dazu praktisch noch für alles. Kontakte pflegen, Austausch mit anderen Twitterern halten, Links teilen, neue Leute kennen lernen. Twitter ist für mich quasi das Universalwerkzeug, das es einem durch die Schnelligkeit der Plattform wirklich einfach macht, dieses zu benutzen.


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