Frank

WhatsApp Messenger: MMS und SMS waren gestern

Von I

Die SMS ist noch immer eine der beliebtesten Formen mobiler Kommunikation. Jährlich werden weltweit unzählige dieser Kurznachrichten mit 160 Zeichen verschickt. In der Regel kostet jede dieser Nachrichten knapp 20 Cent – es sei denn, man verfügt über eine SMS-Flatrate. Die allerdings hierzulande nicht gerade günstig ist. Aus diesem Grund möchte ich euch heute eine App vorstellen, die einige vielleicht schon nutzen, andere haben davon nur gehört und wissen nicht so recht, wie sie funktioniert. Ihr Name ist: WhatsApp.

Die Grundfunktionen der App sind schnell beschrieben: ihr erstellt zunächst mit eurer Telefonnummer einen Account. Daraufhin werden automatisch bereits vorhandene Kontakte, die ebenfalls WhatsApp benutzen, angezeigt. Nun kann es auch schon losgehen. Im Prinzip könnt ihr euch das Ganze vorstellen wie einen gewöhnlichen Chat: ihr könnt Nachrichten, ebenso wie Bilder und Videos senden und empfangen, Sprachnotizen erstellen oder euren Standort mit anderen Teilen. Neben Einzel- existieren natürlich auch Gruppenchats. Das beste an der Sache: WhatsApp existiert für so gut wie jede mobile Betriebssystem. Falls ihr ein Android-Smartphone besitzt und euer Freund oder eure Freundin ein Windows Phone Smartphone, dann stellt das also überhaupt kein Problem dar. Fassen wir zusammen: WhatsApp funktioniert dann, wenn alle Teilnehmer der Kommunikation die App ebenfalls installiert und sich dort angemeldet haben.

Kommen wir zu den Kosten. Bei Google Android ist WhatsApp für ein Jahr kostenlos zu haben, danach schlägt die App mit 1,99 Dollar zu Buche. Das Senden und Empfangen von Nachrichten ist kostenlos, sofern ihr im mobilen Internet oder in einem W-LAN eingeloggt seid. Dieser Punkt ist wichtig: WhatsApp funktioniert nur, wenn eine Verbindung zum Internet besteht. Unterwegs macht dieser Umstand also einen Datentarif nötig, der inzwischen ab fünf Euro pro Monat zu haben ist.

Meine Empfehlung: schaut euch WhatsApp auf jeden Fall an. Sie verbreitet sich im Moment rasend schnell, viele haben sie schon installiert. Solltet ihr Angst vor versteckten Kosten haben, testet die App doch zunächst einfach im heimischen W-LAN.