Zugegeben, sämtliche, im Bereich Fernsehgeräte üblichen Begriffe sind auf den ersten Blick verwirrend. Abkürzung reiht sich an Abkürzung und irgendwie geht der Sinn dahinter manchmal verloren. Auch wenn wir hier auf dem Blog schon an verschiedenen Stellen auf Grundbegriffe eingegangen sind, teilt ihr sicher meine Meinung, dass eine Wiederholung nicht schaden kann. Also los, was sind LCD-TV, Plasma-TV und LED-TV und worin bestehen die Unterschiede?

Beginnen wir mit der ersten Frage: Was ist der Unterschied zwischen Plasma-TV und LCD-TV? Zunächst unterscheiden sich ‘Plasma’ und ‘LCD’ durch die Technologie, mit der das Panel gesteuert wird. Einfach gesagt erzeugt ein Plasma-TV (z.B. LG 60PZ950S TV) das Licht mithilfe kleiner Zellen, ‘Plasma’ genannt, die elektrisch geladenes, ionisiertes Gas enthalten und die durch ein externes elektrisches Signal gesteuert werden.
‘LCD-TV’ ist die Abkürzung von ‘Liquid Crystal Display TV’ (TV mit Flüssigkristalldisplay). Das ist ein dünnes, elektronisches Display, das die Fähigkeiten von Flüssigkristallen zur Modulation von Licht benutzt, die aber ihrerseits kein Licht aussenden.
Zusammengefasst liegt der Hauptunterschied also darin, dass Plasma-TVs Licht in den Zellen erzeugen, während LCD-TV eine Hintergrundbeleuchtung modulieren.
Damit tauchen weitere Fragen auf: Was ist LED-TV? Worin unterscheidet es sich von LCD-TV? Nun, zunächst arbeitet LED-TV ebenfalls mit Flüssigkristallen und benötigt daher eine Hintergrundbeleuchtung, die zu einem Fernsehbild moduliert werden. Traditionelle LCD-TVs benutzen für die Hintergrundbeleuchtung CCFLs (Weiße Kaltkathodenröhren, Leuchtstoffröhren). LED-TVs sind formal gesehen im Unterschied dazu ‘LED-Backlight LCD TVs’ und benutzen LEDs (Licht emittierende Dioden) zur Erzeugung des Hintergrundlichts. Dadurch konnten deutlich dünnere Panels hergestellt werden, die weniger Energie benötigen, weniger Wärme erzeugen und einen deutlich besseren Kontrast ermöglichen. Ein Beispiel dafür ist der LG M2550D TFT – LED Monitor.
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