Stefan

LG Smart Life und Smart Appliances: die vernetzte Zukunft des Haushalts

Von I

LG arbeitet nicht nur an neuen Modellen in den Bereichen Monitoren, Fernsehern, Smartphones, Kühlschränken, Solaranlagen und so weiter, sondern auch an einer Lösung, wie man all diese Geräte im Haushalt verknüpfen und steuern kann. Aus dieser Arbeit der Entwicklungslabors ist das Prinzip “LG Smart Life und Smart Appliances” hervorgegangen, das auf der CES 2011 (Consumer Electronics Show) im Januar in Las Vegas vorgestellt wurde.

Dort wurde die THINQ-Technologie der Öffentlichkeit präsentiert, wobei sich hinter dieser Bezeichnung die fünf Features “Smart Grid, Smart Access, Smart Diagnosis, Smart Adapt und Smart Manager” verbergen. Diese fünf Technologien wurden in einem steuerbaren System namens “THINQ” zusammengefasst und sollen das Leben mit den LG-Produkten in Zukunft erleichtern. Hier mehr Infos, was es damit im einzelnen auf sich hat.

Smart Grid – der smarte Weg zum Energiesparen

Die Smart Grid-Technologie nutzt die Vorzüge zahlreicher Energiespar-Technologien. Die Technologie greift zum Beispiel auf Strom zurück, wenn dieser recht günstig ist und schaltet Geräte automatisch ab, sofern der Strompreis wieder steigt, was nicht nur dem Geldbeutel sondern auch der Umwelt zu gute kommt. Damit das System LG-Waschmaschinen selbst steuern kann, gibt s die Einstellungen die Einstellungen “Bevorzugte Zeit” und “Niedrige Kosten”.

Mit den Einstellungen kann man zu einer vorgegebenen Zeit die Geräte im Smart Grid laufen lassen, zum Beispiel Abends oder Nachts. Mit der Einstellung “Niedrige Kosten” werden die Geräte nur dann in Anspruch genommen, wenn der Energiepreis sehr niedrig ist. Das gleiche Prinzip funktioniert auch bei Kühlschränken, die mehr Energie für die Kühlung nutzen, wenn der Strompreis niedrig ist und bei einem höheren Strompreis auf den Sparmodus wechseln.

Smart Diagnosis – Probleme im Handumdrehen lösen

Als zweites Feature aus der THINQ-Technologie schlägt LG die Smart Diagnosis-Funktion vor, die Probleme im System aufspüren soll. Über einfache Instruktionen wird dem Nutzer geholfen, kleinere Probleme im Betrieb der vernetzten Geräte selbst zu lösen.

Dabei muss man aber nicht nach den Problemen suchen, sondern die Funktion meldet sich automatisch, sobald ein Problem erkannt wurde. Sollte das Problem nicht vom Benutzer gelöst werden können, meldet die Smart Diagnosis-Funktion einem Call-Center den Problemfall, der sich damit auseinandersetzt.

Sollte es zu einem größeren Problem kommen, so wird meist nicht mal ein Techniker benötigt, denn die Mitarbeiter im Call-Center können über eine Remote-Verbindung auf das System zugreifen und sich das Problem anschauen.

Der ganze Vorgang soll natürlich nicht nur zur einfachen Problemlösung dienen, sondern wird auch eine Menge Zeit einsparen, beim finden und lösen von Problemen.

Smart Access – Zugriff von überall

Die dritte Funktion der THINQ-Technologie nennt sich Smart Access und bietet den Zugriff auf verschiedene Geräte. Damit kann man zum Beispiel von seinem Smartphone oder Tablet-PC auf zahlreiche Geräte im Haushalt zugreifen, zum Beispiel über eine entsprechende App.

Über die App könnt ihr zum Beispiel die Waschmaschine starten oder eine neue Bestellung für euren Kühlschrank in Auftrag geben, wie zum Beispiel eine Einkaufsliste der Dinge, die ihr nicht mehr vorrätig habt.

Smart Adapt – Updates im Handumdrehen

Die vierte Funktion Smart Adapt ist recht schnell und simpel erklärt. Hierbei handelt es sich um ein Tool, welches automatisch alle Geräte mit dem neusten Software-Update versorgt. Das neue Smart Adapt Tool sorgt dafür, dass alle Geräte die sich im Smart Grid befinden, mit der aktuellen Firmware-Version und den neusten Anwendungen versorgt sind. Dazu gehören unter anderem auch zusätzliche Programme, die man zum Beispiel im Haushalt als nützlich empfinden könnte.

Smart Manager -Der Wächter für eure Lebensmittel

Eine Studie hat jüngst belegt, das bis zu 30% an Nahrungsmitteln die im Kühlschrank gelagert werden, weggeschmissen werden, weil das Verfallsdatum nicht beachtet wird. LG hat auch für dieses Problem eine Lösung parat, mit dem neuen Smart Manager, der aufpasst, dass eure Lebensmittel nicht schlecht werden.

Außerdem bietet der Smart Manager noch eine zusätzliche Funktion an. Sollten Lebensmittel bald ablaufen, dann gibt der Smart Manager hilfreiche Tipps, was man aus den Lebensmitteln noch herstellen kann, solange diese noch haltbar sind.

Wie die LG Smart Life und Smart Appliances in Zukunft euer Leben vereinfachen könnten, zeigt auch noch die letzte Infografik, in der alle Geräte im Haushalt vernetzt sind.

Quelle: LG