Obwohl heutzutage Flatrates sehr beliebt sind, können sich viele Handynutzer dennoch keine Flatrate in alle Netze leisten, da diese immer noch recht teuer ist. Trotzdem neigt man natürlich dazu, sich einen Tarif auszusuchen, bei dem man keine Angst vor übermäßigen Zusatzkosten haben muss. Wie Mathematiker der Universität Oxford nun aber in einer Untersuchung von 28.000 Handyrechnungen herausgefunden haben, haben drei von vier Handynutzern den falschen Tarif und bezahlen deshalb zu viel.
Die Studie bezieht sich zwar auf Großbritannien, dürfte aber wohl auch auf die Situation in Deutschland übertragbar sein. Die Werbung suggeriert dem Konsumenten gerne, wie gut man doch mit Tarifen, die 1.000 Freiminuten, 300 Frei-SMS und 500 MB Datenvolumen umfassen, beraten ist – unabhängig vom persönlichen Nutzungsverhalten. Nun erreichen aber viele noch nicht einmal 200 Freiminuten oder 100 MB Datenvolumen im Monat und wären somit mit einem anderen Tarif besser bedient. Allein die Briten bezahlen aus diesem Grund jährlich rund 5,7 Mrd. Euro zu viel an Handygebühren.
Was ich euch damit sagen möchte: bevor ihr zu teuren Tarifen greift, die euch eventuell das Gefühl geben, auf der sicheren Seite zu sein, schaut euch euer Nutzungsverhalten ein! Gerade beim mobilen Datenvolumen neigt man gerne dazu, die eigenen Aktivitäten im mobilen Internet zu überschätzen! Vergleichen lohnt sich!
Quelle: Pressemitteilungen-Online.de

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