Stefan

Revolutionär: Mini-Magnetscheiben als Datenspeicher der Zukunft

Von I

Wieder einmal wage ich einen Blick in die Zukunft und berichte über eine interessante Idee, die ich bei TrendsderZukunft.de entdeckt habe.

Laut dem Artikel haben die Forscher am Helmholtz-Zentrum in Dresden-Rossendorf eine neuartige Daten-Speichermöglichkeit entdeckt, die in den kommenden Jahren vielleicht marktreif sein könnte.

Der Materialforscher Jeffrey McCord teilte mit, dass man an winzigen Magnetscheiben mit schrägen Außenkanten arbeite, die ganz neue Wege der Datenspeicherung ermöglichen. Auf den schrägen Außenkanten entstehen dabei Strukturen, die Magnetwirbel zulassen mit einem Durchmesser von 33 Prozent eines tausendstel Millimeters.

Die winzigen Magnetwirbel könnten dazu genutzt werden, Daten abzuspeichern, indem die Forscher verschiedene Magnetwirbel erzeugen, die sich nach rechts oder links drehen. Der Wirbel würde je nach Drehrichtung den Zustand Null oder Eins einnehmen, der dem Binärcode entspricht, der zur Verarbeitung von digitalen Informationen benötigt wird.

Für die Endverbraucher und Geräte könnte dies einen großen Vorteil haben. Man wird mehr Daten auf geringerem Platz abspeichern können. Zudem wird der Energiebedarf verringert, den man zur Datenspeicherung benötigt.

Einen genauen Zeitplan für die neue Datenspeichertechnologie gibt es bislang nicht. Es kann daher noch mehrere Jahre oder vielleicht Jahrzehnte dauern, bis die Technologie marktreif ist.

Quelle: TrendsderZukunft.de / Helmholtz-Zentrum