Handy-Klingeltöne waren mal billige Elektrosounds und haben sich inzwischen zu komplexen Melodien gewandelt. Die bessere Technik macht es möglich. LG geht jetzt noch einen Schritt weiter und lässt Klingeltöne komponieren. Und zwar von keinem geringeren als einem der besten zeitgenössischen Komponisten von populärer Musik, Ennio Morricone.
Ennio Morricone
Ursprünglich Theaterkomponist wurde der heute 82-jährige Ennio Morricone durch seine Filmmusik bekannt. Internationalen Erfolg erreichte er durch seine Zusammenarbeit mit dem Reggisseur Sergio Leone. Die akustischen Klassiker aus den Filmen ‘Für eine Handvoll Dollar’,'Zwei glorreiche Halunken’ oder ‘Spiel mir das Lied vom Tod’ haben noch immer einen hohen Wiedererkennungswert – bereits ab den ersten Takten. In mehr als vierzig Jahren künstlerischen Schaffens schrieb Morricone über 500 Filmmusiken. 2007 wurde Morricone für sein Lebenswerk mit dem Oscar ausgezeichnet.
Video: Ennio Morricone – Titelmelodie des Films ‘Zwei glorreiche Halunken’
Für jemanden wie mich, für den klassische Musik in der Jugend eher ‘komischer Kram den alte Leute hören’ war, ist faszinierend, was ein klassisches Orchester ohne technische Hilfsmittel für wundervolle und zeitlose Musik spielen kann, wenn der Komponist den Taktstock in die Hand nimmt. Mit zunehmendem Alter lerne ich diese Musik schätzen und bin speziell für klassische Film-Soundtracks Feuer und Flamme.
Warum ich euch das alles erzähle?
LG fragte beim italienischen Künstler an, ob er Interesse an einer Zusammenarbeit hätte. Unter dem Arbeitstitel ‘Encore and Ennio’ komponierte Marricone insgesamt drei Klingeltöne und drei neue Songs. Zudem wurde ein Soundtrack von 12 bekannten Songs für das LU3000 neu aufgenommen.
Im folgenden Video spricht Ennio Morricone über seine Arbeit und die Herausforderung, klassische Musik und deren Frequenzspektrum an Handylautsprecher anzupassen.
Quelle: LG Blog Korea
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“Spiel mir das Lied vom Tod” als Klingelton, was für ‘ne geile Idee!
Hab mich gestern beim Saturn schon gewundert, wieso da Musik von Ennio Morricone am LGOS war