Stefan

Schule 2.0: Forderung nach elektronischen Medien

Von I

Dass die meisten Schulen in Deutschland mit unzureichendem Technologie-Equipment und elektronischen Medien ausgestattet sind, ist hinlänglich bekannt. Eine neue Studie der BITKOM untermauert dieses Problem mit weiteren Zahlen und zeigt einige Optionen auf, was in der zukünftigen “Schule 2.0″ nicht fehlen sollte.

Die Umfrage wurde vom Forsa-Institut mit 500 Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 14 bis 19 Jahren durchgeführt. Die Umfrage ergab, das rund 43 Prozent der Schüler gar keinen oder nur selten Zugriff auf PCs im Unterricht haben. Nur 15 Prozent der Schüler haben täglichen Zugriff auf Computer und Internet in der Schule. Dabei sollen die meisten Schulen sogar mit der entsprechenden Geräten ausgestattet sein, allerdings kommen die Medien einfach nicht genug zum Einsatz.

Nach der Umfrage wünschen sich rund 84 Prozent der Schüler, dass die elektronischen Medien im Unterricht eingesetzt werden. Dies soll unter anderem zu einem besseren Verständnis der Lehrinhalte beitragen. Außerdem soll der Einstieg in die Berufswelt vereinfacht werden, da die meisten Berufe in der heutigen Zeit gar nicht mehr ohne digitale Medien auskommen.

Die BITKOM hat außerdem noch einige Beispiele vorgestellt, wie man den Unterricht in Schulen mit digitalen Medien aufwerten kann:

  1. Interaktive Tafeln (Whiteboards) als Ersatz der alten Kreide-Tafeln
  2. Einsatz von mobilen Laptops und Tablet-PCs
  3. Schulbücher durch E-Books ersetzen
  4. Gestaltung neuer Unterrichtsformen
  5. Die Fächer Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften sollen bis zu einem Drittel der Unterrichtszeit einnehmen.

Die kompletten Zahlen und Vorschläge erhaltet ihr über die Quelle. Wie schaut es an eurer Schule aus, sofern ihr noch in die Schule geht? Welche weiteren Empfehlungen hättet ihr an das Projekt Schule 2.0?

Quelle: Blogspan Magazine