Jörg

Selbst Präsidentenpaläste werden grün – mit Hilfe von LG

Von I

Was haben die Amtssitze des US-Präsidenten und des Präsidenten der Malidiven gemeinsam? Sie werden “grün und in Kürze mit Solarenergie betrieben.

Der weltweite erste “grüne” Amtssitz eines Präsidenten steht auf den Malediven, einem Land, das durch seine geografische Lage besonders vom Klimawandel und dem dadurch verursachten Ansteigen des Meresspiegels bedroht ist.

Der Präsidentenpalast des Inselstaates verfügt nicht nur über ein für die Aufstellung von Solaranlagen geeignetes Dach und sondern dessen PräsidentMohamed Nasheed  ist seit Jahren auch Pionier in Sachen Umweltschutz. Immer wieder macht er mit ideenreichen Kampagnen auf Umweltschutzprobleme aufmerksam. Letztes Jahr erhielt er viel Lob von Umweltschützern, als er eine Sitzung seines Regierungskabinetts unter Wasser abhielt, um die Aufmerksamkeit der Welt auf die Gefahren des Klimawandels zu lenken.

Gemeinsam mit LG und dem Kalifornier Danny Kennedy, dem Gründer des Fotovoltaikspezialisten Sungevity, wurde jetzt das Projekt “Grüner Palast” erfolgreich realisiert. Diese Solar-Initiative unterstreicht die Entschlossenheit der Malediven, die erste kohlenstoffneutrale Nation der Welt zu werden. LG unterstützt das Engagement von Präsident Nasheed in Umweltfragen. Im April wurde Präsident Nasheed auf dem 4th Business for Environment (B4E) Global Summit zu einem der sechs 2010 Champions of the Earth gewählt. Diese bedeutende internationale Umweltkonferenz fand in Seoul statt und wurde von LG unterstützt.

Am 7. Oktober 2010 gab Nasheed bekannt, dass seine Amtssitz, der Mulee Aage Palast, durch von LG gespendete Sonnenkollektoren ab sofort mit Sonnenenergie betrieben wird. Kurz nach Sonnenaufgang streifte der Präsident persönlich einen Overall über, stieg auf das Dach seines Palastes und brachte unter dem Applaus der Zuschauer die ersten Panele selbst an. Die Module auf dem Dach des Präsidentenpalastes produzieren 11 Kilowattstunden Strom, mehr als das Doppelte der für Haushalte üblichen Panele. Das System ist dafür ausgelegt, während der Standzeit der Panele über 300.000 Dollar an Stromkosten für den Palast einzusparen.

Die Installation der Solarpanele war Teil des 10-10-10-Projekts – benannt nach dem Datum, 10. Oktober 2010 – unterstützt von der Umweltschutzgruppe 350.org. An diesem Tag arbeiteten Unterstützer weltweit an ihren Projekten gegen die globale Erwärmung, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diese Problematik zu lenken.

Die weltweite Kampagne fand auch Unterstützung durch US-Präsident Obama, der nur wenige Tage vorher die Installation von Sonnenkollektoren auf dem Dach des Weißen Hauses ankündigt hatte. Diese Maßnahme stellt einen großen Erfolg des Unternehmens Sungevity dar, das viel tat, um den US-Präsidenten bei seiner Globama Online-Kampagne zu unterstützen.