Warum nerven uns so oft öffentliche Handygespräche? Dieser Frage haben sich Forscher der Cornell University in der Fachzeitschrift “Psychological Science” gewidmet. Ihr Fazit: tiefere Verhaltensmuster sind schuld, die uns unwillkürlich steuern.
Ich bin mir sicher, dass jeder von euch die Situation kennt: man sitzt im Bus oder in einem Wartezimmer neben jemandem, der mit dem Mobiltelefon telefoniert und irgendwie wirkt es irritierend und störend – man es kann nicht abschalten. Würden an gleicher Stelle zwei Menschen einen Dialog führen, könnte man viel eher weghören.
Der Grund dafür ist vergleichsweise einfach: unser Gehirn kommt nicht damit klar, nur einen Gesprächspartner zu hören. Wir hören nicht, was die Person am anderen Ende der Leitung erzählt und können somit auch nicht einschätzen, wann und wie die anwesende Person reagieren wird. Dadurch sind wir viel aufmerksamer und nehmen das Handygespräch nicht als Dialog sondern vielmehr als Lärmbelästigung wahr.
Quelle: inside-handy.de
Wayne?