Frank

Afrika: mit dem Handy gegen Medikamentenfälschung

Von I

Während die meisten Industrieländer nur wenige Probleme mit Medikamentenfälschung und Produktpiraterie haben, beläuft sich die Anzahl an Medikamentenfälschungen in Afrika auf rund 30 Prozent. Rund 700.000 Todesfälle durch Malaria und Tuberkulose sind auf den Einsatz gefälschter Medikamente zurückzuführen. Maßnahmen, wie sie die Industrieländern einsetzen, sind oft sehr teuer. In Nigeria setzt man deshalb nun auf eine ganz bestimmte Waffe gegen diese Problematik: das Handy.

Die Idee dahinter ist so simpel wie genial: mit dem System mPedigree kann ein auf der Verpackung des Medikaments zu findender Rubbelcode als SMS versandt werden und man bekommt wenig später schon eine Antwort. Durch diese erfährt man, ob das Medikament echt ist und wie man es einnehmen sollte.

Die Menschen in Nigeria zahlen für diesen Service übrigens nichts, da die Kosten von der Regierung und den Pharmafirmen getragen werden. Eine tolle Idee, die bald wohl in ganz Afrika zum Einsatz kommen soll.

LG BL40 newchocolate

Quelle: inside-handy.de

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