Frank

Neue Mobilfunk-Technologie bietet mehr Sicherheit für Fußgänger im Straßenverkehr

Von I

Ein neues Projekt an der Uni Kassel soll dank der Mobilfunk-Technologie für mehr Sicherheit für Fußgänger im Straßenverkehr sorgen. Zu Nutze macht sich das Projekt VENUS den GPS-Empfänger und den Bewegungssensor des jeweiligen Mobiltelefons und ermittelt so Positions-, Kontext- und Profildaten des Fußgängers.

Mit diesen Daten wird dann eine Art Bewegungsprofil des Fußgängers erstellt und mögliche Gefahrensituationen ermittelt. So wird dem Fußgänger via Handy mitgeteilt, wenn eine mögliche Kollision mit einem Auto bevorsteht, während der Autofahrer von seinem Navigationssystem gewarnt wird.

Der Vorteil zu bereits bestehenden Warnsystemen: Videosensoren, Licht- oder Wärmebildkameras im Fahrzeug sind nicht notwendig, genauso wenig wie ein direkter, uneingeschränkter „Blickkontakt”.

Zur Übermittlung der Daten beim Projekt VENUS der Uni Kassel werden WLAN und UMTS genutzt. Ich selbst finde die Idee dahinter sehr interessant und auch nützlich, allerdings sehe ich das Problem vor allem beim Thema Datenschutz, welches gerade in Deutschland recht akut ist. Sollte dieser gewährleistet sein, kann ich mir durchaus vorstellen, dass wir diese Technologie in ein paar Jahren in unseren Autos finden.

Quelle: Uni Kassel

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2 Kommentare

  1. Von Sebastian Mitzel
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    Und hat schon jemand mal darüber nachgedacht, dass wenn der Fußgänger schnellen Schrittens geht, und aprupt zwischen den 2 Autos stehen bleibt (klassischer Fall), dass der ankommende Autofahrer dank seinem Navi eine grundlose Vollbremsung hinlegen könnte? Nachfolgende Fahrzeuge würden sich freuen…

    Abgesehen frage ich mich, wenn 20 Leute auf der Straße stehen, würde der PKW-Fahrer ausflippen, wenn ständig eine Fußgänger-Warnung am Display aufpoppen würde! Dann kommt der Pop-Up Blocker fürs Navi als nächstes raus^^

    Ich fände eine Kombinatorik aus Kamera- und Assistenzsystemen im KFZ + eine Situationseinschätzung durch Händy eine sehr gute Lösung.
    Das Handy könnte das Auto vorwarnen sodass die virtuelle Super-Nanny bereits eine “Vorahnung” hätte, was sich eventuell gleich vor ihrem digitalen Auge bestätigt und Systeme wie ABS, ESP, BAS+, Fußgängerschutz, etc. bereits in aktue Bereitschaft rufen könnte, um schnell zu handeln! LG Basti

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  2. Von Alex
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    Hallo,

    dieses System wird sicherlich eine Ergänzung zu anderen existierenden Systemen. Es ist nicht als Standalone System gedacht. Systeme, die mit Hilfe von GPS Systemen und der Auswertung von Trajektorien und der kompletten Informationsangaben der Bordelektronik eines Autos arbeiten gibt es bereits als Prototyp von Nissan. Dieses Idee des Systems der Uni Kassel soll gerade diesen vom Vorredner genannten Punkt aufgreifen und mit Hilfe zusätzlicher Informationen helfen Falschmeldungen zu reduzieren, da die Satelliten getützten Systeme noch sehr träge und ungenau sind und damit natürlich viele Fehlwarnungen auftreten oder benötigte Warnungen nicht auftreten, wenn der Fußgänger halt sehr kurzentschlossen zur Straße läuft. Ein ähnliches Problem hat jedoch auch jeder Automobilhersteller, auch wenn er sich “nur” der Bordsensorik bedient. Volvo macht halt etwas, ob es gut ist, wird sich erst über die Jahre hinweg zeigen. Also nicht voreilig alles schlecht reden ;-) Außerdem ist es noch im Forschungsstadium, wie die meisten solcher Systeme. Grüße Alex

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