Ein neues Projekt an der Uni Kassel soll dank der Mobilfunk-Technologie für mehr Sicherheit für Fußgänger im Straßenverkehr sorgen. Zu Nutze macht sich das Projekt VENUS den GPS-Empfänger und den Bewegungssensor des jeweiligen Mobiltelefons und ermittelt so Positions-, Kontext- und Profildaten des Fußgängers.
Mit diesen Daten wird dann eine Art Bewegungsprofil des Fußgängers erstellt und mögliche Gefahrensituationen ermittelt. So wird dem Fußgänger via Handy mitgeteilt, wenn eine mögliche Kollision mit einem Auto bevorsteht, während der Autofahrer von seinem Navigationssystem gewarnt wird.
Der Vorteil zu bereits bestehenden Warnsystemen: Videosensoren, Licht- oder Wärmebildkameras im Fahrzeug sind nicht notwendig, genauso wenig wie ein direkter, uneingeschränkter „Blickkontakt”.
Zur Übermittlung der Daten beim Projekt VENUS der Uni Kassel werden WLAN und UMTS genutzt. Ich selbst finde die Idee dahinter sehr interessant und auch nützlich, allerdings sehe ich das Problem vor allem beim Thema Datenschutz, welches gerade in Deutschland recht akut ist. Sollte dieser gewährleistet sein, kann ich mir durchaus vorstellen, dass wir diese Technologie in ein paar Jahren in unseren Autos finden.
Quelle: Uni Kassel

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