Egal ob auf dem LG Blog, bei Facebook, bei Twitter oder auch im echten Leben: immer wieder werde ich auf das Thema Datentarife und Datenflatrates für Handys und Smartphones angesprochen. Noch immer schrecken viele Leute zurück, wenn es um das Thema mobiles Internet geht. Der Hauptgrund: die Angst vor hohen Kosten in Kombination mit den undurchsichtigen Tarifen der Provider. Im Folgenden möchte ich euch kurz die wichtigsten Basics näher bringen und erläutern, welcher Datentarif sich für wen lohnt und ab wann eine Datenflatrate sinnvoll ist.
Vorausschicken möchte ich zunächst eines: das mobile Internet ist definitiv das Medium der Zukunft, welches das größte Wachstumspotential überhaupt in den kommenden Jahren bietet. Die Nutzung lohnt sich bereits heute und bietet auch für Otto Normalverbraucher unzählige Vorteile und Möglichkeiten. Das Wichtigste dabei: es ist inzwischen für jeden erschwinglich.
Auf was müsst ihr nun also achten? Zunächst ist es ganz wichtig zwischen Datentarifen und Datenflatrates zu unterscheiden. Ein Datentarif bedeutet sehr oft, dass ihr ein bestimmtes Datenvolumen zu einem festen Preis nutzen könnt, danach aber pro MB bezahlt. Eine Datenflatrate zeichnet sich dagegen dadurch aus, dass ihr zwar auch ein bestimmtes Datenvolumen nutzen könnt, danach aber keine weiteren Kosten anfallen, sondern lediglich die Geschwindigkeit von 3G auf GPRS gedrosselt wird. Aus diesem Grund kann ich jedem nur empfehlen eine Datenflatrate zu nutzen, da man so in keine Kostenfalle geraten kann.
Kommen wir nun zum nächsten Punkt: Inklusivvolumen. Dieses wird in der Regel in Megabyte oder Gigabyte angegeben. Allerdings können mit dieser Angabe viele nichts anfangen, da sie keine Vorstellung davon haben, wie viele Megabyte beispielsweise bei der Nutzung von Social Networks oder dem Abrufen von E-Mails verbraucht werden. Natürlich lassen sich hier keine pauschalen Aussagen treffen, aber generell gilt:
- bis zu 30 MB Inklusivvolumen: gelegentliche Nutzung des mobilen Internets (Google, Nachrichten,etc.), ab und an E-Mails abrufen oder etwas bei Twitter oder Facebook schreiben
- 200 MB bis 300 MB Inklusivvolumen: regelmäßige Nutzung des mobilen Internets, tägliches Abrufen von E-Mails und aktives Social Networking (inklusive Hochladen von Videos und Bildern)
- 1 GB Inklusivvolumen: regelmäßige Nutzung des mobilen Internets, tägliches Abrufen von E-Mails (mit Anhängen), aktives Social Networking (inklusive Hochladen von Videos und Bildern) und Video- bzw. Audiostreaming (YouTube, etc.)
- mehr als 1 GB Inklusivvolumen: aus subjektiver Sicht kann ich solche Tarife nur Leuten empfehlen, die ihre SIM-Karte auch in einem Surfstick nutzen möchten. Drei oder fünf Gigabyte im Monat allein mit dem Smartphone zu verbrauchen, ist in meinen Augen unmöglich.
Meine Empfehlung: eine Datenflatrate mit 200 MB Inklusivvolumen. Selbst wenn ihr die 200 MB überschreitet, könnt ihr noch weiter im Internet surfen ohne dass Kosten für euch entstehen (allerdings etwas langsamer).
Solltet ihr zu diesem Thema noch Fragen haben oder Hilfte brauchen, dann nutzt die Kommentarfunktion!

3 Kommentare
Hallo
Sie schreiben, dass es in ihren Augen unmöglich erscheint mehr als 3 GB mit dem Smartphone zu versurfen.
Vor letzten Abrechnungszeitraum, war ich bei 3,25 GB und mein “Smartphone” ist nur ein Samsung S5230.
Alles ist möglich
Tschüß
Hallo
sie sagen das es in ihren augen unmöglich ist, mehr als 3 GB mit dem smartphone zu versurfen.
ich kann ihnen da aber wiedersprechen. Im vorletzten Abrechnungszeitraum habe ich 3,25 GB mit meinen “Smartphone” versurft. Und ich habe nur ein Samsung S5230.
Ich muss sagen, dass ich als Medium User mit den 200 MB nicht auskam. Und gedrosselt kann man zwar noch Mails empfangen, Twittern etc. aber das Abrufen von komplexeren Webseiten, das Hochladen von Bildern und vor allem die Nutzung von Google Maps ist quasi unmöglich.
Ich bin daher seit diesem Monat auf die Smartphone Option von O2 umgestiegen, mit 1GB Freivolumen für 5€ mehr. Selbst wenn ich das nicht komplett verbrauche, ist der erworbene Mehrwert mir diesen Aufpreis locker wert.