Langsam aber sicher nähern wir uns der diesjährigen Urlaubssaison. Wer nicht in heimischen Gefilden verweilen möchte, den verschlägt es oft nach Spanien, Griechenland oder in andere Länder Europas. Anfang der Woche hatte ich darüber berichtet, dass der Europäische Gerichtshof die Roamingverordnung für rechtmäßig erklärt hat, doch was bedeutet dies nun eigentlich konkret in Preisen ausgedrückt?
Für Telefonanrufe mit dem Mobiltelefon aus dem EU-Ausland gilt eine Obergrenze von 51 Cent pro Minute. Für ankommende Gespräche dürfen maximal 23 Cent pro Minute veranschlagt werden. Diese Preise werden am 1. Juli 2010 noch weiter fallen: die Obergrenze für ausgehende Anrufe liegt dann nur noch bei 46 Cent, die für eingehende bei 18 Cent.
Paradox wird das Ganze hinsichtlich dem Versenden von Kurznachrichten: wer sich im EU-Ausland befindet, bezahlt für eine SMS maximal 13 Cent – während der durchschnittliche Preis einer SMS in Deutschland bei 19 Cent liegt. Bevor ihr in euren Urlaub startet, dennoch mein Tipp: informiert euch bei eurem Provider über Preise und Tarife, denn oftmals gibt es für bestimmte Länder ganz bestimmte Pakete, die das Telefonieren dann noch günstiger machen.

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