Sascha

Blogger stehen dem LG Blog Rede und Antwort – Diesmal mit Ricarda von Blogblume.de

Von I

Das Internet hat ja so seine Weiten, gleiches gilt auch für die deutsche Blogosphäre. Ein klarer Überblick über die zahlreichen Blog-Angebote ist daher recht schwierig. Deshalb möchten wir euch hin und wieder Blogs vorstellen, die sich mit Themen rund um Technik beschäftigen. Im LG-Blog-Interview stellen wir den Männern und Frauen hinter dem jeweiligen Blog ein paar Fragen, damit auch ihr beschnuppern könnt, ob das vorgestellte Blog von Interesse für euch sein könnte.

Diese Woche hat mir Ricarda, die unter Blogblume.de bloggt, Rede und Antwort gestanden:

Ricarda Blogblume blogblume

1. Bitte stell dich kurz vor.

Hallo zusammen. Ich heiße Ricarda, bin 25 und komme aus dem beschaulichen Westfalen. Zwar sind wir Westfalen dafür bekannt, stur zu sein, aber das trifft auf mich nur bedingt zu. Ich lebe mitten im Catcontent, denn ich wurde von einem Rudel Katzen auf Lebenszeit versklavt. Das ist auch der Grund, weshalb meine Blogs selten von Catcontent verschont bleiben. Auch wenn ich mich sehr zurückhalte und zumindest mein privates Blog versuche, etwas katzenfreier zu halten. Meine Interessen sind breit gefächert und ich liebe es, mich neuen Herausforderungen zu stellen.

2. Warum heißt dein Blog so wie es heißt? Wie hast du zum Bloggen gefunden und warum bloggst du?

Der Grund für die Erstellung meines privaten Blogs war eigentlich nicht das Bedürfnis mich mitteilen zu wollen. Im September 2008 beschäftigte ich mich intensiv mit der Erstellung von WordPress Themes. Also nicht mit dem Modifizieren bestehender Themes, sondern dem Designen und Programmieren eines Themes von null an. Im Zuge dessen habe ich ein Design erstellt, welches mir von Anfang an so gut gefiel, dass ich fand, es wäre zu schade, es auf meiner Festplatte versauern zu lassen. Also erstellte ich ein leeres Blog, welches damals bei einem bekannten großen Freehoster (natürlich inklusiver langsamer Ladezeiten und gratis Layer-Ads ;) ) lag und bloggte drauflos. Die URL war damals irgendwas mit Chaos, da ich den Space noch übrig hatte. Deswegen nannte ich das Blog „Das ganz normale Chaos“, um so ein wenig einen Bezug zu der URL herzustellen. Das Design selbst wurde von Blumen dominiert.

Nach einigem Hin und Her war es mir aber zu doof, alle Nachteile des Freehosters in Kauf nehmen zu müssen und so zog ich dann auf einen Paidhoster um. Da ich nun auch eine URL brauchte, die man sich leicht merken konnte und die auch zu meinem Blog passte, wählte ich Blogblume.de. Einen tieferen Sinn braucht man also nicht zu suchen, darf ihn aber gern hineininterpretieren. Zum Bloggen selbst kam ich aber schon viel eher. Allerdings alles eher halbherzig, daher kaum erwähnenswert. Sagen wir einfach, ich brauchte ein paar Anläufe um dahin zu kommen, wo ich nun bin.

Mittlerweile blogge ich, weil ich im Laufe der Zeit ein Bedürfnis entwickelt habe, den Leuten zu vermitteln, was ich denke und was mich bewegt. Genauso hilft mir das Bloggen, meine eigenen Ideen und Gedanken zu sortieren und für mich festzuhalten. Es ist also eigentlich eine Form des „Kopfaufräumens“, weshalb „Das ganz normale Chaos“ auch meist meinen Gemütszustand beschreibt.

3. Worüber schreibst du am liebsten in deinem Blog?

Ich habe keine festen Themen. Ich habe allerdings in verschiedenen Zeitabschnitten Themen, die mich besonders beschäftigen und die dann vermehrt in meinem Blog auftauchen. Wenn ich das Interesse an ihnen verliere, verschwinden sie aus meinen aktuellen Artikeln und neue Themen tauchen auf. Das ist die normale Blogarchäologie, wie ich es nenne. Anhand meiner Blogartikel kann man gut erkennen, was mich in gewissen Lebensabschnitten sehr beschäftigt hat. Für mich ist es auch ab und zu interessant, in meinen eigenen Blogartikeln zu stöbern und Archäologin zu spielen.

4. Was ist dir am wichtigsten, wenn du dir ein Gadget kaufst: schickes Design, innovative Technologie, der praktische Nutzen?

Wenn ein Produkt entwickelt wird, welches ich plane zu kaufen, dann muss alles stimmen. Ich bin zudem auch der Meinung, dass man diese Punkte gar nicht voneinander abgrenzen sollte/kann, denn alles ist ja voneinander abhängig. Was bringt mir innovative Technologie, wenn ich für mich keinen praktischen Nutzen erkennen kann? Und das Design sollte auch immer dem Nutzen und der Technologie entsprechen. In der Architektur haben wir es damals mit „Form follows function“ ausgedrückt. Den Begriff prägte der Architekt Louis Sullivan. Das Design unterliegt der Funktion und anhand des Designs lässt sich die Funktion ableiten.

5. Bist du im Besitz von LG-Produkten? Wenn ja, welches befindet sich in unmittelbarer Reichweite?

In unmittelbarer Reichweite befindet sich mein DVD Laufwerk in meinem Desktop-PC, welches von LG ist. Derzeit liebäugle ich aber noch mit einem Smartphone, nachdem mein gutes altes Handy seinen Tod im Waschmaschinengrab gefunden hat. LG hat da ein paar sehr interessante Modelle. Ich wäge derzeit noch ab, welches meinen Bedürfnissen am meisten entgegenkommt.

6. Was bedeuted LG’s Claim “Life’s Good” für dich persönlich?

„Life’s Good“ ist für mich wohl einer der optimistischten Aussprüche aufs Leben bezogen. Wenn man jeden Tag mit diesem Spruch auf den Lippen beginnt, dann kann nichts schief gehen.

7. Bist du ein Early Adopter?

Das kommt auf das Produkt an und auch ein bisschen darauf, wie viel Werbung im Vorfeld gemacht wurde. Wenn ein Produkt mich schon vorm Erscheinen davon überzeugt, dass ich es unbedingt haben muss, dann ja. Wenn ein Produkt allerdings erst dann in mein Sichtfeld gerät, wenn es bereits auf dem Markt ist, dann gehe ich recht kritisch an den Kauf heran und informiere mich im Internet über Erfahrungen anderer Nutzer.

8. Welche Geräte planst du, dir anzuschaffen ?

Ein heißes Thema, denn da ist einiges, was ersetzt werden müsste, weil es langsam das zeitliche segnet. Wie eben schon erwähnt, schaue ich derzeit nach einem Smartphone, dann plane ich für die weitere Zukunft noch die Anschaffung eines neuen Fernsehers, da dieser hier langsam nicht mehr will. Auch ein neuer Monitor für meinen Desktop-PC müsste her. Die nächste Anschaffung wird aber wohl eher ein neuer Staubsauger sein. Da aber einen zu finden, der meinen Erwartungen entspricht, wird sicherlich nicht so einfach sein.

9. Was würdest du dir in Zukunft für ein Gerät wünschen, welches es noch nicht gibt?
Ich glaube, was das angeht, habe ich keine offenen Wünsche. Eher würde ich mir wünschen, dass man bestehende Produkte konsequent verbessert und revolutioniert, damit sie unseren Alltag noch mehr entlasten und damit unersetzlich werden.

10. Wie findet man dich auf Twitter, Facebook und anderen Portalen? Wofür setzt du diese ein?

Auf den meisten Portalen findet man mich entweder mit meinen Nicks „Tiia“, „TiiaAurora“ oder unter meinem Realnamen. Ich nutze die Portale recht unterschiedlich. Je nachdem welchen Mehrwert sie für mich bieten. Twitter ist die Nr.1 Plattform zum Bewerben meiner Blogartikel. Facebook hingegen nutze ich hauptsächlich um in Kontakt mit Freunden und Bekannten zu bleiben, da ich mein Profil dort „relativ“ privat halte. Facebook bietet für mich nur einen Mehrwert beim Spielen der allseits verhassten Flash-Games. Da kann man schon mal ein bisschen Zeit totschlagen. Aber ich bin da nicht so verbissen wie andere. Ich würde z.B. nie Geld dafür ausgeben.

11. Was beschäftigt dich zurzeit am meisten?

Die Arbeit an meinen Blogs scheint ein Fass ohne Boden zu sein. Immer wieder findet man etwas, was man optimieren könnte. Auch das Schreiben der Blogartikel nimmt recht viel Zeit in Anspruch, aber die nehme ich mir gerne. Dazu versuche ich bei den Web-2.0-Diensten und Technologien auf dem neuesten Stand zu bleiben. Wenn man da präsent bleiben will, sollte man schon am Ball bleiben, sonst ist man völlig verloren im Netz. Privat nehmen meine Tiere die meiste meiner Zeit in Anspruch. Aber auch das ist Zeit, die ich mir sehr gern nehme, denn die Tiere sind bei allem, was man für sie macht, sehr dankbar.

12. Was hast du beim Bloggen über dich, deinen Blog und deine Leser gelernt?

Ich entdecke durchs Bloggen für mich immer wieder neue Dinge, die ich mal probieren oder machen wollte. Auch, dass man sich nicht so viele Gedanken machen muss, um etwas zu probieren. Einfach machen. Mehr als schief gehen, kann es nicht. Über meine Leser etwas gelernt… Hmmm… Also ich habe einige meiner Leser kennengelernt, neue Kontakte geknüpft und aus manchen sind sogar Freundschaften entstanden. Beim Bloggen lernt man, wenn man im direkten Kontakt zu seinen Lesern bleiben möchte, diplomatisch zu sein. Ich glaube, das ist eine Eigenschaft, die einen so manches Mal weiterbringen kann.

13. Auf welche Frage hättest du im Moment keine Antwort parat?

Auf die Frage, wo ich mich in den nächsten Jahren sehe. Keine Ahnung. Soweit kann ich gar nicht planen, weil sich mein ganzes Leben dermaßen im Umbruch befindet, dass ich am liebsten nicht weiter als nächste Woche plane. Ich habe zwar Vorstellungen im Kopf, was ich irgendwann mal machen möchte, aber wenn sich eine Gelegenheit ergibt, ergreife ich sie. Dinge herbei zu zwingen hat, so glaube ich, noch nie jemanden glücklich gemacht.

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2 Kommentare

  1. Von Lars
    | | Permalink |

    Nettes Interview. Finde eure Blogvorstellungen hier echt cool. Habe heute ein bisschen rumgeklickt und das ist jetzt schon das dritte Blog, das wirklich interessant aussieht. Und mal etwas abseits ist von der Gadget-Blogger-Welt in der ich sonst lese hrhr.

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  2. Von Tanja
    | | Permalink |

    Supi :-) Ricarda habe ich ja auch schon ewig in meinem Feedreader und mag nicht nur ihren Blog sondern auch dieses liebe nette Mädel sehr gerne.

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