Nein, es gibt an meinem LG Netbook X110 nichts auszusetzen. Es tut was es soll und das tut es gut. Gestern habe ich die Wartezeit beim Rädertausch von Winter auf Sommerreifen (ja, ich habe es gewagt) genutzt, um das Gerät einmal in Verbindung mit dem Mobilnetz und der mobilen Datenübertragung zu testen. Dabei sind in einer Stunde erstaunlich viele Daten geflossen. Aber ich bin ja von einer Zeit-Flat mit Volumengrenze auf eine Voll-Flat mit Kostenobergrenze umgestiegen – mich muss das nun nicht mehr stören.
Die Leistungsfähigkeit des Netbooks ist also meinen Wünschen entsprechend – auch am Standard-Akku gibt es nichts auszusetzen. Was also hat mich bewogen, den nur 176 Gramm schweren Akku gegen ein „Monster“ von fast 450 Gramm auszutauschen und das Transportgewicht des Netbooks von knapp 1200 Gramm auf fast 1500 Gramm zu erhöhen? Es war die Bahn, die ich regelmäßig auf der Fahrt von Hannover nach München und zurück benutze. Die Fahrt dauert üblicherweise ca. fünf Stunden und es ist nicht sicher, dass ich innerhalb dieser Zeit Zugriff auf eine Steckdose habe. Entweder ist die Steckdose heiß umkämpft oder es ist gar kein Strom drauf. Sozusagen digitale Stromversorgung: Geht oder geht nicht. Mit dem großen Akku, der 7800mAh bereitstellt, kann ich diese Zeit locker aushalten, ohne auf Nachschub via Steckdose angewiesen zu sein. Ich bin gespannt, ob sich die Theorie in der Praxis als richtig erweist. Habt Ihr Erfahrungen mit einem Netbook und UMTS in ICE/IC Zügen?
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