In dieser Woche möchte ich euch mein neues Interview vorstellen. Das Interview habe ich mit den drei Redakteuren von Stereopoly.de geführt. Enno, Sabine und Andreas haben mir zu all meinen Fragen, Rede und Antwort gestanden.
Enno: Ich bin Enno, Blogger, Programmierer, Mediengestalter und Ostfriese.
Sabine: Ich heiße Sabine und bin Angewandte Kulturwissenschaftlerin. Im Studium habe ich mich auf Journalismus konzentriert und arbeitete währenddessen schon in diesem Bereich.
Andreas: Mein Name ist Andreas und habe Kulturwissenschaften und Anglistik studiert. Mit Gadgets und technischen Dingen bin ich quasi aufgewachsen.
2. Warum heißt euer Blog so wie es heißt? Wie habt ihr zum Bloggen gefunden und warum bloggt ihr?
Enno: Ich blogge seit etwa 10 Jahren und wusste anfangs gar nicht, dass man es so nennt. Ich schreibe schon immer gerne und hatte natürlich sofort Freude daran, etwas “in dieses Internet hinein zuschreiben”.
Sabine: Jahaaa, damals (grins). STEREOPOLY heißt so, weil es anfänglich Musik als Hauptthema hatte und da ist “Stereo” ja ein ganz treffender Begriff. Ich bin vor einem Jahr übers Schreiben und Spaß an technischen Geräten bei STEREOPOLY gelandet.
Andreas: Zur Entstehung des Namens kann ich nicht viel sagen, doch gefällt er mir. Ich schreibe gerne über neue Gadgets und Netzthemen, da ich denke, dass sie einen großen Einfluss auf unser Leben haben und immer stärker einnehmen werden. Dadurch, dass ich mich mit den Themen auseinandersetze und darüber schreibe, ermöglicht zum einen mir selbst und zum anderen den Lesern auf dem Laufenden zu bleiben.
3. Worüber schreibt ihr am liebsten in eurem Blog?
Enno: Am meisten Spaß macht es mir, wenn ich bissig werden darf und Verrisse schreibe. Ich zügle mich da aber sehr.
Sabine: Ich schreibe am liebsten über Gadgets und Apps. Gerne teste ich auch neue, meist kostenlose Software, aber das kommt gerade etwas zu kurz.
Andreas: Ich schreibe gerne über frische News aus der Smartphone- und mobile Computing-Welt sowie über vielversprechende Gadgets. Allerdings beschäftigen mich auch sehr die Themenspektren der Netzpolitik, Identität und was für Auswirkungen die digitale Welt auf unseren „realen“ sozialen Lebensraum hat und in Zukunft haben wird.
4. Was ist euch am wichtigsten, wenn ihr euch ein Gadget kaufst: schickes Design, innovative Technologie, der praktische Nutzen?
Enno: Ganz klar: Praktischer Nutzen. Form follows function.
Sabine: Also erst einmal muss ich das Gerät auch wirklich brauchen. Es muss für mich einen praktischen Nutzen haben. Notebook ist hin – dann muss ein Neues her. Wenn dann die Entscheidung ansteht, dann zählen für mich ganz klar Design UND die technischen Werte. Außerdem habe ich meist bestimmte Vorstellungen. Wenn ich ein 17-Zoll-Notebook haben will, kann das 15er noch so toll aussehen – ich will es nicht. Oder wenn es nur 1 GB Arbeitsspeicher hat und ich will 4 oder 8, dann ist das ebenfalls ein K.O. Kriterium. So arbeite ich mich langsam bis zum Ultimo-Gerät vor.
Andreas: Bei mir muss beides stimmen. Sowohl das Design, als auch die Funktionalität des Gadgets. Was bringt mir ein Smartphone, das vielleicht schön aussieht, aber ohne mir wichtige Funktionen ausgestattet ist.
5. Seid ihr im Besitz von LG-Produkten? Wenn ja, welches befindet sich in unmittelbarer Reichweite?
Enno: Mein WG-Kühlschrank ist von LG. Der befindet sich aber zum Glück nur in indirekter Reichweite.
Sabine: Ja, bin ich. Mein Monitor zu Hause ist von LG. Aber den trage ich selten mit mir herum, daher ist er gerade nicht in meiner Reichweite
Andreas: Im Augenblick liegt zu meiner Linken ein LG GD880. Das teste ich gerade auf Herz und Nieren.
6. Was bedeuted LG’s Claim “Life’s Good” für dich persönlich?
Enno: Spaß am Leben haben, ohne sich mit Dingen herum ärgern zu müssen. Irgendwann sollte das Handy so einfach sein wie ein Kühlschrank. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.
Sabine: Mit den richtigen technischen Geräten ist das Leben leichter und – eben gut!
Andreas: Das Motto, steht aus meiner Sicht dafür, das Technik das Leben erleichtern und vereinfachen kann. LG könnte aber auch für „Lucky Gadget“ stehen.
7. Seid ihr Early Adopter?
Enno: Jaein. Eigentlich sehr gerne, aber ich verbiete mir oft, zu viel Geld für Gadgets auszugeben und studiere häufig intensiv Testberichte, bevor ich mir etwas anschaffe.
Sabine: Der Wunsch ist oftmals da, ein Early Adopter zu sein. Aber bei der Umsetzung hapert es dann am Finanziellen. Ich bin aber nicht sicher, ob ich für ein Gerät Geld ausgeben würde, wenn ich es nicht brauche – auch wenn ich noch so viel Geld hätte. Aber die innere Begeisterung über neue Geräte ist schon groß und Elektroshops ziehe ich H&M allemal vor.
Andreas: Da ich ein recht skeptischer und kritischer Mensch bin, würde ich mich nicht zu solchen zählen. Ich teste gerne neue Geräte und gebe meinen Senf dazu, würde aber nicht unbedingt mehrere hundert Euro für etwas ausgeben, nur weil es gerade total hipp ist.
8. Welche Geräte plant ihr euch anzuschaffen ?
Enno: Kurzfristig braucht mein etwas betagter Mac Mini ein neues DVD-Laufwerk. Längerfristig stehen ein Beamer mit Leinwand und ein BD-Player auf der Agenda.
Sabine: Also: Erstmal ein Zweit-, Dritt-, Viert und Fünft-Smartphone. Dann eine Dolby-Surround-Heimkino-Anlage und einen Turbo-neuen Beamer. Dann wäre da noch ein Tablet-PC auf der Liste und so weiter. Im Ernst: Ich denke, es wird ein neuer Herd und ein All-in-one-PC.
Andreas: Im Augenblick bin ich zufrieden. Habe mir gerade einen Rechner gegönnt und das hat meinen finanziellen Rahmen gut erschöpft. Als Nächstes ist erst einmal ein Urlaub an der Reihe.
9. Was würdet ihr euch in Zukunft für ein Gerät wünschen, welches es noch nicht gibt?
Enno: Ein Beamgerät. Dann müsste man auch nicht mehr chatten oder telefonieren, sondern könnte sich einfach mal schnell wohin beamen.
Sabine: Ein großes Notebook, das man einfach zusammenfalten kann und in die Tasche packt.
Andreas: Vielleicht ein Smartphone, bei dem man die Displaygröße variieren kann. Mal ist es ein kleines handliches Gerät für die Hosentasche, mal kann man auf dem Gerät auch Filme sehen oder ein E-Book beziehungsweise ein E-Paper lesen.
10. Wie findet man euch auf Twitter, Facebook und anderen Portalen? Wofür setzt ihr diese ein?
Enno: Indem man nach meinem Namen sucht.
Ganz unterschiedlich. Wir unterscheiden hier zwischen privaten und redaktionellen Blogs und Profilen. Mein privater Facebook-Account ist zum Beispiel wirklich nur für Freunde und Bekannte offen, während wir uns über jeden Leser (und jedes Feedback) auf unserer Facebook-Fanpage freuen.
Andreas: Bei FB, Twitter und sogar Myspace haben wir Stereopoly-Accounts, auf denen man wunderbar verfolgen kann, was wir gerade an News für euch ausgegraben haben.
11. Was beschäftigt euch zurzeit am meisten?
Enno: Dass wir die Kontrolle darüber verlieren, was mit den Daten passiert, die wir ununterbrochen produzieren.
Sabine: Ob der dritte Weltkrieg im Internet ausbricht. So wie Google und China es gerade zeigen.
Andreas: Die Frage, ob es bald mal ein erfolgreiches Start-Up-Unternehmen gibt, das sich mal nicht von Google, Apple oder Microsoft aufkaufen lässt und sein eigenes Ding aufzieht. Ich finde es schon ein wenig beängstigend, was für einen Einfluss solche Unternehmen auf unsere Leben ausüben und es durch Zensur (Apple) oder Gestaltung, „individualisierte“ Suchergebnisse bzw. zwangsläufiger Aufhebung der Privatsphäre (Facebook) etc. zu bestimmen versuchen. Es stellt für mich einen Eingriff in die freie Entscheidungsfindung und Lebensgestaltung dar.
12. Was habt ihr beim Bloggen über euch, euren Blog und eure Leser gelernt?
Enno: Schreiben kann manchmal ganz schön zäh sein. Und die Leser sind viel toller, als man so glauben würde, wenn man immer nur die Trolle sieht.
Sabine: Jedes kleine Detail ist wichtig und (fast) alle Themen können Spaß machen!
Andreas: Dass manche Themen, die mir wichtig erscheinen, von unseren Lesern nicht so gut angenommen werden. Die meisten interessieren sich eher für Gadgets und weniger für Aspekte der sozialen Netzwerke. Da versuche ich aber dennoch, beharrlich zu bleiben und immer wieder mal so ein Thema einzustreuen.
13. Auf welche Frage habt ihr im Moment keine Antwort parat?
Enno: Wie sich der Handy- und Gadget-Markt weiterentwickeln wird. Im Moment scheint ja alles für Apple zu sprechen, aber ich bekomme langsam das Gefühl, dass sie es übertreiben, und mit Android steht ja Herstellern wie LG mittlerweile ein ebenbürtiges OS zur Verfügung.
Sabine: Genau auf diese Frage und welche Schokolade ich am liebsten mag.
Andreas: Ob HP wirklich mit Palms webOS Erfolg haben wird. Das OS hat wirklich Potenzial und ich würde gerne irgendwann auch mal ein Smartphone oder sogar ein Tablet in Händen halten, um es zu testen.
Das Team: Enno, Andreas und Sabine



