Stefan

Blogger stehen dem LG Blog Rede und Antwort – Diesmal mit Martin von Techfacts.net

Von I

Das Internet hat ja so seine Weiten, gleiches gilt auch für die deutsche Blogosphäre. Ein klarer Überblick über die zahlreichen Blog-Angebote ist daher recht schwierig. Deshalb möchten wir euch hin und wieder Blogs vorstellen, die sich mit Themen rund um Technik beschäftigen. Im LG-Blog-Interview stellen wir den Männern und Frauen hinter dem jeweiligen Blog ein paar Fragen, damit auch ihr beschnuppern könnt, ob das vorgestellte Blog von Interesse für euch sein könnte. Das zweite Interview dieser Reihe mit Martin von Techfacts.net.

Der Techfacts.net Blog ist sicherlich schon dem ein oder anderen Leser aufgefallen, denn dieser Blog kommt öfters mit Beiträgen in unserem bekannten Wochenrückblick zur Sprache. Techfacts.net beschäftigt sich nicht speziell mit einem bestimmten Technikbereich, sondern handelt Themen ab, die gerade aktuell sind. .

1. Bitte stell dich kurz vor.
Hallo, mein Name ist Martin Römhild und ich bin Mitbegründer des Blogs Techfacts, welches es nun seit September 2008 gibt. Ich gehe auf das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Erfurt und bin dort in der 11. Klasse. Das zweite Halbjahr beginnt in wenigen Tagen, daher bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum Abitur, welches ich natürlich unbedingt erreichen möchte. In meiner Freizeit spiele ich Schlagzeug für ein Erfurter Orchester, welches immer wieder Auftritte in unserem großen Theater hat. Um mich ein wenig zu engagieren, bin ich Vorstandsmitglied in der Stadtharmonie Erfurt und Mitglied im Förderverein meiner Schule.

2. Warum heißt dein Blog so wie es heißt? Wie hast du zum Bloggen gefunden und warum bloggst du?
Im September 2008 habe ich hin und her überlegt, wie mein erstes Blog heißen soll. Von Anfang an klar war eigentlich, dass es sich dort um Computer und Technik drehen soll, weil mich dieser Themenbereich doch am meisten interessiert. Natürlich habe ich dann verschiedene Domains gecheckt, ob man diese noch registrieren kann, aber nachdem die eher bekannten Namen bereits vergeben waren, habe ich versucht, Wörter zu fusionieren. Ich habe überlegt, was ich auf meinem Blog alles präsentieren möchte und dabei kam mir die Idee, die gängige Bezeichnung „Tech“ für „Technik“ zu nutzen.

Nun hat mir ein zweites Wort gefehlt, welches ich aber schnell gefunden habe, nachdem ich verschiedene Möglichkeiten durchgespielt habe. Letztendlich habe ich meinen Blog also Techfacts genannt und die Domain registriert. Zum Bloggen habe ich gefunden, als ich nach einer Möglichkeit für mich als Schüler gesucht habe, ein wenig Geld dazuzuverdienen. Den Anfang machten die Portale Ciao und Yopi, bei denen ich immer wieder Erfahrungsberichte veröffentlicht habe und am Ende des Monats ein kleines Zusatztaschengeld hatte. Weil es mich wirklich fasziniert hat, dass man im Internet Geld verdienen kann, habe ich nach weiteren Möglichkeiten gesucht und bin zum Bloggen und zu Andreas Bruckschlögl gekommen, der mir sein Know-How weitergibt und mich nahezu rund um die Uhr unterstützt.

Ich blogge, weil es mir persönlich sehr viel Freude bereitet, gerade wenn ich sehe, dass sich die Mühe wirklich lohnt. In den ersten Monaten gab es natürlich nur sehr wenige Besucher, was aber auch völlig normal ist. Mittlerweile hat sich Techfacts aber zu einem richtigen Portal mit Forum entwickelt. Das Wachstum und die Entwicklung ist mein Anreiz, immer weiter zu machen.

Techfacts

3. Worüber schreibst du am liebsten in deinem Blog?
In meinem Blog Techfacts behandele ich allgemein Computer, Internet und Technik, wobei ich sagen muss, dass ich lieber meine eigenen Erfahrungen mit Geräten thematisiere, als etwas Neues vorzustellen. Ich habe einen Feedreader installiert und dadurch täglich Zugriff auf hunderte Nachrichten rund um Technik, wodurch ich mich natürlich sehr gern inspirieren lasse.

4. Was ist dir am wichtigsten, wenn du dir ein Gadget kaufst: schickes Design, innovative Technologie, der praktische Nutzen?
Unter Gadgets verstehe ich kleine Geräte, die einem etwas Abwechslung bieten. Für mich sind Gadgets also Spielereien und deswegen lege ich großen Wert auf den Spaßfaktor. Ganz besonders wichtig und für mich kaufentscheidend, ist aber auch das Design. Ich liebe zum Beispiel Klavierlack- oder Aluminium-Gehäuse, deswegen achte ich bei jedem Kauf auch immer auf die Optik. In erster Linie muss aber natürlich die Leistung stimmen.

5. Bist du im Besitz von LG-Produkten? Wenn ja, welches befindet sich in unmittelbarer
Reichweite?

Ja, seit wenigen Tagen habe ich einen LG Flatron M2762D genau vor meiner Nase. Es handelt sich hierbei um einen 27-Zoll-Monitor, der mit zahlreichen Anschlüssen ausgestattet ist und sogar als TV-Ersatz dienen kann, da er über einen integrierten Tuner verfügt. Von diesem riesigen Bildschirm bin ich wirklich fasziniert, da sich hier einfach alles trifft – einmalige Optik, kreatives Design, einfache Bedienung und herausragende Bildqualität. Ansonsten habe ich noch einen DVD-Player und ein paar kleinere Sachen für mein Netbook, zum Beispiel einen externen DVD-Brenner. Das Netbook ist übrigens auch von LG – das X130 hat mir bisher sehr gute Dienste erwiesen, denn ich habe damit tatsächlich schon 17 Stunden Akkulaufzeit erreichen können.

6. Was bedeuted LG’s Claim “Life’s Good” für dich persönlich?
Für mich bedeutet „Life‘s Good“ – auf Deutsch „Das Leben ist schön“ – eigentlich nicht wirklich etwas. In der Schule verabscheue ich Aufsätze, in denen ich interpretieren muss, da ich bisher darauf keine wirklich guten Noten bekommen habe. Trotzdem möchte ich mich an einer kleinen Deutung versuchen. LG drückt mit seinem Ausspruch für mich aus, dass die hochwertigen Geräte wirklich Freude bereiten und nicht durch technisches Versagen oder schlechten Service die Stimmung trüben. Gestern im Saturn war ich wirklich überrascht, dass LG als einer der mittlerweile leider wenigen Hersteller tatsächlich drei Jahre Garantie und Vor-Ort-Service anbietet. Das fand ich persönlich wirklich super.

7. Bist du ein Early Adopter?
In Sachen Technik bin ich immer gern auf einem aktuellen Stand, aber ich kann nicht von mir behaupten, dass ich jede Neuheit sofort haben muss, zumal gerade Software oder neue Systeme sehr oft mit Fehlern versehen sind und einfach unausgereift auf den Markt kommen. Wie du von mir bereits weißt, frage ich lieber im Voraus und informiere mich, ob es sich wirklich lohnt, das Gerät zu kaufen. Ich denke, es ist sinnvoll, immer ein wenig länger zu warten und Testberichte abzuwarten. Nach einigen Wochen und Monaten sinkt dann meistens der Preis und man hat ein mehr oder weniger etabliertes Produkt.

8. Welche Geräte planst du, dir anzuschaffen?
Ich habe sehr lange hin und her überlegt, ob ich mir einen Computer oder lieber ein Notebook kaufen sollte. Nachdem ich mich immer wieder umgehört habe, werde ich mir im kommenden Monat einen neuen Computer kaufen. Es soll kein Gaming-System werden, da ich nicht wirklich Games spiele, aber trotzdem möchte ich auf einen guten Quad-Core-Prozessor und acht Gigabyte Arbeitsspeicher nicht verzichten. Ansonsten stehen bei mir vorerst keine Geräte an, die ich großartig plane. Vielleicht wird mal wieder eine neue Tastatur fällig, aber größere Anschaffungen sind nicht in Planung.

9. Was würdest du dir in Zukunft für ein Gerät wünschen, welches es noch nicht gibt?
Ich denke, im Moment gibt es eigentlich alles. In den kommenden Jahren wird sich die Technik mit Sicherheit nur noch ausreifen, sodass es dann nun auch Strom per Luftweg für alle gibt und man auf nervige Kabel verzichten kann. Auch die 3D-Monitore werden sicher ausgereifter und irgendwann den Massenmarkt erreichen. In Zukunft werden die Geräte wahrscheinlich nur kleiner und edler. Ob es so schnell wirklich neue Innovationen gibt, bezweifel ich erst einmal, wobei ich mich über noch mehr All-in-One-Geräte freuen würde. Da bin ich wirklich gespannt, was uns die Hersteller bieten können.

10. Wie findet man dich auf Twitter, Facebook und anderen Portalen? Wofür setzt du diese ein?
Auf Twitter findet man mich unter meinem Benutzernamen „techfacts“, doch ich muss ehrlich zugeben, dass mich das Twittern nicht wirklich packt, deswegen habe ich schon seit Monaten keinen Tweet mehr veröffentlicht. Wobei ich vor einigen Tagen meinen Account missbraucht habe, um ein Ticket für die SEMSEO zugewinnen – seoFM hat dabei ein lustige Verlosung gestartet, bei der derjenige das definitiv letzte Ticket gewinnt, der innerhalb von 10 Minuten die meisten Klicks für eine bit.ly-URL generiert. Da es keine festen Regeln gab, hat ein Teilnehmer mit über 5.000 Klicks gewonnen – ich schätze, das war eine URL von einem bekannten Account, der sofort verdammt viele Klicks generieren kann. Facebook nutze ich auch nicht wirklich – zwar habe ich einen Account, aber den nutze ich nur persönlich und recht selten.

11. Was beschäftigt dich zurzeit am meisten?
Am meisten beschäftigt mich zurzeit eigentlich die Frage, was ich von meinem Computer,bden ich mir im kommenden Monat nun endlich kaufen möchte, erwarte. Du hast mir ja schon dutzende Fragen diesbezüglich beantwortet, deswegen denke ich, werde ich den für mich passenden Computer zusammenstellen lassen. Ansonsten beschäftigt mich derzeit sehr die Schule, denn das Abitur rückt immer näher und die Facharbeit muss geschrieben werden. Außerdem arbeite ich täglich für meine Portale und versuche mir für meine berufliche Zukunft schon jetzt etwas aufzubauen.

12. Was hast du beim Bloggen über dich, deinen Blog und deine Leser gelernt?
Ich habe für mich selbst gelernt, dass ich beißen muss, um etwas zu erreichen. Man darf nicht erwarten, dass einem etwas vor die Füße gelegt wird. Deswegen versuche ich jeden Tag zu nutzen und immer alles unter einen Hut zu bekommen, obwohl das nicht immer leicht ist und ich manchmal auch an meine Grenzen stoße. Allgemein habe ich natürlich auch jede Menge gelernt, zum Beispiel, dass eine ständig wachsende Besucherzahl regelmäßiges Posten verlangt.

13. Auf welche Frage hättest du im Moment keine Antwort parat?
Wie groß ist die Fläche des Quadrats in Pixel, wenn man jeden Buchstaben des Interviews in diese Form zusammenquetscht?