Ich habe in meiner Jugend immer gerne für den aktuellen Schwarm Mixtapes fabriziert. Jeder Song wurde mit viel Liebe und Bedacht ausgesucht. Die Musik und der Text sollten ja schließlich eine bestimmte Botschaft rüberbringen. Ein gutes Mixtape hat durchaus sechs bis acht Stunden konzentriertes Arbeiten bedeutet, schließlich sollten ja die Übergänge perfekt passen und man musste den Song, den man brauchte, erstmal im Radio aufnehmen.
Meiner Verlobten habe ich damals allerdings schon keine Mixtapes mehr sondern schon MixCDs geschenkt. Sicherlich habe ich dabei ebenfalls viel Liebe in die Musikauswahl gesteckt, aber irgendwie ist eine CD halt doch nicht das gleiche wie ein gutes altes Tape.
Wie läuft das eigentlich heute ab? Bekommt man da Mix-USB-Sticks?
Warum ich hier über Mixtapes referiere? Als Einleitung für den fantastischen Kurzfilm “Mixtape” von Luke Snellin:
Der Film war übrigens ein Beitrag zum LG Filmfest “Inspiring HD Shorts” – Wer sich für Kurzfilme interessiert, sollte unbedingt mal einen Blick auf den zum Filmfest gehörenden YouTube Kanal werfen.
(via Shadow Blog)

[...] der eingereichten Beiträge, den Kurzfilm “Mixtape“, hatten wir euch bereits [...]