Jörg

Network Blu-ray Player BD390 und das Filmarchiv

Von I

virtualdub
Mittlerweile habe ich mich von meiner anfänglichen Überraschung erholt, dass der Network Blu-ray Player BD390 nicht nur ein stylisch schöner Blu-ray Player zum Abspielen der glänzenden Scheiben ist. Immerhin weiß ich mittlerweile, dass die Netzwerkanbindung und mindestens 1 GB interner Speicher für Blu-ray Player Standard sind, um auf BD-Live zuzugreifen.

Die Möglichkeit, über LAN oder WLAN direkt auf mein Videoarchiv zuzugreifen, hat mich von Anfang an begeistert. Nach reichlichen Tests habe ich auch einige Empfehlungen für das Verfahren zur Ablage der Videos parat. Mir geht es hier um Mitschnitte von DVB-S – da ich am Hauptbildschirm nur DVB-T habe, schneide ich Sendungen gern am Computer mit, bearbeite sie nach (eventuell Werbung herausschneiden usw.) und schaue sie dann bequem übers Netz im Wohnzimmer.

Üblicherweise liegen die Mitschnitte als MPEG-Transportstream oder direkt im MPEG2-Format vor, je nach DVB-S-Karte. Meine Karte bzw. meine Rechnerpower lässt nichts anderes zu – wer aber die technischen Möglichkeiten hat, der sollte gleich im DivX-Format aufzeichnen. Das ist ein Format, mit dem der BD390 hervorragend zurechtkommt. Da ich das nicht kann, nehme ich VirtualDub zusammen mit dem DivX-Codec, um Avi-Dateien zu erstellen. Mit den Einstellungen muss man ein wenig experimentieren, um einen soliden Kompromiss aus Qualität und Dateigröße zu erhalten. Das Schöne an diesem Verfahren: Man kann bei Bedarf einen Versatz zwischen Bild und Tonspur korrigieren. Ich habe jetzt einen Rechenknecht neben dem Schreibtisch stehen, der die Konvertierung der Aufnahmen quasi nebenbei erledigt – dann nur noch auf das LG NAS N2B1 schieben und dem werbefreien Fernsehen steht nichts mehr im Wege …

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