Frank

Frauen, Handy-Apps und die Kosmetikindustrie

Von I

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Ich bin persönlich immer wieder höchst beeindruckt, in welche Richtung sich doch das Handy und damit eine ganze Branche entwickelt. Der ursprüngliche Sinn und Zweck des Mobiltelefons, nämlich das Telefonieren, scheint immer mehr in den Hintergrund zu treten und von multimedialen Anwendungen jedweder Art abgelöst zu werden.

Gerade Smartphones, wie das aktuelle LG GW620 mit Google Android, bieten eine unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten, da das OS theoretisch unbegrenzt erweitert werden kann. Dies macht das Medium Smartphone plötzlich für Industrien interessant, die ursprünglich überhaupt nichts damit zu tun haben. So habe ich jüngst einen Bericht gelesen, in dem es darum ging, dass die Kosmetikindustrie Smartphone-Apps für sich entdeckt hat.

Ihr fragt euch worin da der Zusammenhang besteht bzw. welche Möglichkeiten sich da eröffnen? Ganz einfach: die Kosmetikindustrie ist global gesehen riesig und wächst auf Grund stetig steigender Schönheitsideale auch entsprechend schnell. Auf Grund der Möglichkeiten, die Handys heutzutage bieten, kann ein Unternehmen der Kosmetikbranche zum Beispiel eine App auf den Markt bringen, mit der man ein Bild von sich macht und dieses dann virtuell schminkt – natürlich mit Produkten der jeweiligen Firma. Ebenfalls denkbar sind virtuelle Rundgänge durch ein Kosmetikstudio oder eine Beautyfarm.

All das, hört sich für Menschen, die sich eher weniger mit dieser Thematik befassen, wahrscheinlich etwas weit hergeholt an – in den USA jedoch ist man damit in manchen Bereichen bereits erfolgreich.

Interessieren würde mich, was ihr zu dieser ganzen Thematik, die unter anderem auch unter dem Begriff “Augmented Reality” bekannt ist, denkt. Ersetzt irgendwann das Mobiltelefon vielleicht die Beratung durch Menschen?

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