Die gestern vorgestellte Studie “Öko-Handys auf dem Vormarsch – jeder zweite würde umsteigen” hat gezeigt, dass die Nachfrage an Öko-Handys steigt. Die Bereitschaft zum Wechsel auf ein recyclebares Produkt ist enorm. LG hat seine „Go Green“- Bereitschaft bereits in vielen Bereichen gezeigt. Auch bei seiner Verantwortung im Bereich Recycling ist LG daher aktiv. Seit April 2005 gibt es in Deutschland bereits das ElektroG (PDF) – Elektro- und Elektronikgerätegesetz, nach welchem die Verbraucher ihre alten Elektro- und Elektronikgeräte kostenlos bei den kommunalen Sammelstellen abgeben können.

Seit Juli 2006 dürfen gemäß der Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten bestimmte Schwermetalle und bromierte Flammschutzmittel in neuen Geräten nicht mehr verwendet werden. Dadurch wird die Recyclebarkeit der nicht mehr genutzten Handys erleichtert.
Ausgediente Mobiltelefone sind bei weitem nicht wertlos. Sie enthalten eine Vielzahl wieder verwendbarer oder recyclebarer Werkstoffe.

Auf der Microsite Grünere Produkte zeigt LG allen Umweltbewussten, wie alle Bestandteile eines Mobiltelefons recycelt werden können.
Seit August 2007 wurden bereits 392 Mobiltelefon-Annahmestellen seitens LG bereitgestellt und erweitern somit die globale Zugänglichkeit von Rücknahmekanälen für alle Kunden
LG Electronics hat bereits 2005 strenge Standards für das Management von Gefahrstoffen aufgestellt und umgesetzt. Seitdem werden keine Produkte mehr hergestellt, die einen der sechs Gefahrstoffe aus der RoHS-Richtlinie der EU enthalten (Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom und seine chemischen Verbindungen sowie bromierte Flammhemmer wie PBB und PBDE).
Darüber hinaus erkennt LG Electronics an, dass die geltenden gesetzlichen Vorschriften nicht immer ausreichen, um die Gesundheit des Menschen und die Umwelt zu schützen. Bei der Entscheidungsfindung, ob bestimmte Substanzen verwendet werden können, setzt LG daher auf dem Vorbeugeprinzip der Erklärung von Rio von 1992 (Umweltgipfel der Uno).
Die 19 in der ganzen Welt verteilten Produktionsstandorte des Unternehmens verwenden Röntgenfluoreszenzgeräte, um zu untersuchen, ob Teile oder Produkte Gefahrstoffe enthalten oder nicht. Die Mitarbeiter des Labors für Gefahrstoffanalyse (Hazardous Substance Analysis Lab) führen detaillierte Analysen durch, um das Vorhandensein von Gefahrstoffen zu identifizieren.
Im Februar 2005 wurde das Labor von den Underwriters Laboratories (UL), als Official Analysis Center zertifiziert. Die außergewöhnliche Fähigkeit des Centers, Gefahrstoffe zu analysieren, wurde auch im Mai 2006 anerkannt, als es die offizielle Bescheinigung des deutschen TÜV erhielt.

Damit erfüllt LG bereits seit einigen Jahren das Kriterium der Recyclebarkeit bei seinen Produkten und setzt auch zukünftig auf die Minderung von Gefahrstoffen.
Dieses Umweltbewusstsein ist ein kleiner Schritt für LG aber ein großer Schritt für die Handynutzer. Wir auch immer, ich finde es eine gute Idee.
@Clara: Neil Armstrongs???!?!?!!