Sascha

Sauber erzeugte Energie muss auch gespeichert werden können

Nachdem die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich „Solarenergie“ vorgestellt wurden, geht es auch in anderen Bereichen weiter. Daher soll heute einmal über neue Formen der „Batterien“ berichtet werden.

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Wie Technology Review berichtet, arbeitet die Stanford-Universität in Zusammenarbeit mit LG Chem an der Entwicklung neuartiger Akkumulatoren. Durch die neuesten Trends der Autohersteller, auf Elektromotoren zu setzen, ist es notwendig, Akkus zu entwickeln, die mit erhöhtem Speichervermögen dem Fahrer ermöglichen, auch längere Strecken zurücklegen zu können. Derzeit reicht eine Batterie-Ladung etwa für eine halbe Stunde. Geforscht wird daher an der Verbesserung des Elektrodenmaterials. Vielversprechend erscheint den Universitätsforschern der Ersatz der Graphitanode durch Silizium-Nanoröhren.

Eine entsprechende Verbesserung der herkömmlichen Kathode ist noch nicht gefunden. Silizium bietet sich als besseres Anodenmaterial an, da es 10 Mal mehr Speicherkapazität als Graphit besitzt. Es ist notwendig, die mechanische Belastung zu verringern, die bei der Ausdehnung des Halbleiters auftritt. Daher soll nicht Silizium eingesetzt werden, sondern Nanoröhren aus dem Halbleiter. Auch die größere Oberfläche verspricht eine erhöhte Speicherleistung. Derzeit arbeitet der Batterie-Hersteller LG Chem gemeinsam mit den Forschern, an der Umsetzung der Massenproduktion. Die neuen Elektroden sollen in etwa drei Jahren marktreif sein. Dafür ist es notwendig, die neuen Akkus auch langfristig laden zu können. Bisher erreichte man nur eine Haltbarkeit bis zu 200 Ladezyklen. Für den Einsatz in Elektroautos muss die Beständigkeit noch erhöht werden.

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