
LG in Haiphong, Vietnam
Der Energieberater der Aktion Deutschland lernt Energie sparen legte viel Wert auf die Feststellung, dass aus vielen eingesparten Kleinbeiträgen am Ende des Jahres ein großer Betrag wird. Bei meinem Interview, dass ich mit Heinz-Dieter Speidel, Techn. Product Manager ISP bei LG Electronics Deutschland GmbH, geführt habe, hatte mich interessiert, ob Heimanwender bei einem Monitor für den Einsatz am PC andere Anforderungen an Energiespareffekte stellen, als z.B. ein Unternehmen bei einem Großbildmonitor für die Werbung. Schließlich ist die Monitorpalette bei LG sehr weit gefasst, sie umfasst Bildschirmdiagonalen von 17″ bis zu 52″ für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Nicht unerwartet stellte Herr Speidel zunächst die Unterschiede heraus:
Hier sehe ich zwei ganz unterschiedliche Sichtweisen. Großunternehmen, die Tausende von Monitoren im Einsatz haben, nehmen aus Kostengründen den Energieverbrauch der Geräte viel sensibler wahr, als ein Heimanwender. Bei den Unternehmen wird durch den Einsatz energieeffizienter Geräte eine Menge an Stromkosten gespart, auch und speziell bei Großbildmonitoren.
Sieht man sich dagegen die Energiebilanz eines Privathaushaltes an, wo vielleicht ein bis zwei Geräte stehen, dann sieht die Sache auf den ersten Blick anders aus. Hier spielt der Monitor im Vergleich zu anderen Haushaltsgeräten eine eher untergeordnete Rolle, da er auch nicht 24 Stunden am Tag genutzt wird.
Wir waren aber einer Meinung, dass neben dem Kostenfaktor, der natürlich bei Großunternehmen und auch in Haushalten in unterschiedlichem Maße eine wichtige Rolle spielt, der schonende Umgang mit den Ressourcen ebenfalls ein Antrieb zum Energie sparen ist. Der erreichte absolute Betrag tritt dabei sogar in den Hintergrund – nur aus vielen Steinchen kann ein großer Berg werden.
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