
Was vor einiger Zeit bereits von den Herren im Europäischen Parlament diskutiert wurde, wird nun ab dem 1. Juli 2009 in die Tat umgesetzt: Preisgrenzen für Handygespräche und SMS im Ausland. So darf pünktlich zu Beginn der Feriensaison eine SMS im EU-Ausland höchsten 11 Cent kosten. Gespräche im Ausland dürfen dann höchsten 43 Cent pro Minute kosten – in 2 Jahren soll diese Höchstgrenze sogar auf 35 Cent abfallen. Auf bei eingehenden Gesprächen sinkt die Roaming-Gebühr auf 19 Cent – in 2 Jahren sollen es nur noch 11 Cent sein. Nach 30 Sekunden Gespräch muss ferner sekundengenau abgerechnet werden.
Auch beim Surfen im mobilen Internet greift die EU ein und senkt die Preise, hier sollte vor dem Urlaub allerdings dennoch Rücksprache mit dem Provider gehalten werden um böse Überraschungen zu vermeiden. Über Sinn oder Unsinn einer Regelung der Mobilfunkgebühren durch die EU lässt sich streiten. Die Verbraucher freut es natürlich, den Providern fehlt jedoch das Geld an anderer stelle.
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