Anfang Januar habe ich mich damit auseinandergesetzt, ob es sinnvoller ist, ein Handy mit Vertrag oder lieber noch mit einer PrePaid-Karte zu kaufen. Die Meinungen zu diesem Thema waren recht gemischt, da für die einen die Vorteile ganz klar bei der PrePaid-Karte lagen, für andere widerum stellte der Vertrag das NonPlusUltra dar. Was die PrePaid-Karte vor allem auszeichnet, ist die permanente Kostenkontrolle die durch den Zwang zum Aufladen des Guthabens gegeben ist. Doch wie sich nun zeigt, scheinen diverse Klauseln im Kleingedruckten, diese Kostenkontrolle immer weiter aufzuweichen.

Diese Problematik ist vor allem darauf zurückzuführen, dass immer häufiger die Möglichkeit besteht, die Kontonummer beim jeweiligen Provider zu hinterlegen. Früher war dies nur dann nötig/möglich, wenn man das PrePaid-Handy im Ausland einsetzen wollte, da im Ausland getätigte Gespräche dann komplett vom Konto des Nutzers eingezogen wurden. Nun gibt es aber auch immer häufiger die Möglichkeit, das Guthaben beim Unterschreiten einer gewissen Grenze automatisch wieder aufladen zu lassen. Bei manchen Providern besteht sogar die Möglichkeit, nach dem Aufbrauchen des Guthabens noch weiterzutelefonieren. Die entstandenen Kosten werden später dann vom Konto eingezogen. In solchen Fällen geht in meinen Augen der Sinn von PrePaid verloren und die Leute laufen Gefahr, die eigentlich gewünschte Kostenkontrolle doch nicht zu haben.
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