Eine Studie mit 4.000 Handynutzern in den USA und Großbritannien hat ergeben, dass die Handynutzung für viele Menschen deutlich zu kompliziert erscheint. Dies ist auch für viele der Hauptgrund, sich kein neues Handy anzuschaffen. Die Hauptproblematik wird beim Setup neuer Handys und Smartphones gesehen. Während man auf dienste wie SMS oder Spiele in der Regel sofort zugreifen kann, sind für Internet-Browser, E-Mail Client oder IM Client oft noch zahlreiche Einstellungs- und Aktivierungsschritte erforderlicht. So gaben 95 % der Befragten an, dass sie das mobile Internet wohl deutlich häufiger Nutzen würden, falls dies nicht mit umständlichen und zeitaufwändigen Konfigurationsschritten verbunden sei. Ferner wird angegeben, dass zu kleine Bildschirme bzw. unhandliche Steuerungsmöglichkeiten die Nutzung des mobilen Internets für viele uninteressant machen würden.
Persönlich kann ich das so leider nicht nachvollziehen. Jeden E-Mail Client oder IM Client am PC muss ich auch zuerst konfigurieren bevor ich ihn benutzen kann. Wenn ich ein Netbook kaufe, kann ich mich auch nicht darüber beschweren, dass der Bildschirm zu klein ist um effektive Bildbearbeitung zu betreiben. Natürlich kann gerade beim mobilen Internet noch einiges gemacht werden, um den Endverbrauchern das Leben einfacher zu gestalten, aber kann jemand der sich ein Klapphandy mit 2 Zoll Bildschirm kauft, sich wirklich darüber beschweren, dass damit das Surfe im Internet keinen Spaß macht?
via inside-handy.de
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