Nachdem wir in der Vorstellung über die Ausstattung/Features und in Teil 1 über die Kameraqualitäten des Renoir gesprochen haben, möchte ich heute auf die weiteren Multimediafeatures des elektronischen “Künstlers” mit Namen Renoir eingehen.
Doch bevor ich Videos und Musik genießen kann, muss ich das Teil erst einmal in die Hand, sprich – in Betrieb nehmen. Und das tue ich gerne.
Es sieht nicht nur wertig aus und fasst sich gut an, es liegt auch optimal in der Hand. An der Gehäuseseite befinden sich die Tasten für die Lautstärke (Rufton, Musik, Hörerlautstärke), eine Taste zum Sperren (Bildstabilisierung Kamera) und die Aufnahmetaste zum Auslösen des Fotos.
An der Front fällt der chromumrandete Touchscreen ins Auge, sowie drei kleine “Knubbeltasten” (Anruf annehmen, Umschaltentaste, Auflegen (Einschalten/Ausschalten).
Zum Touchscreen. Neben der Kamera das Sahnestück des Renoir. Die Farben kommen kräftig und hell schon in der Standardeinstellung. Wer mag kann ein wenig runterregeln, muss aber nicht sein”¦
Was er nicht kann – Multitouch (Erkennung mehrerer Finger).
Tipp: Bevor man mit dem Touchscreen “arbeitet”, sollt man ihn unbedingt kalibrieren. Das Renoir fordert aber automatisch dazu auf.
Was mit gut gefallen hat: Die QWERTY Eingabe auf dem Touchscreen funktioniert hervorragend, wenn der Kippsensor gearbeitet und den Bildschirm umgelegt/gekippt hat. Vor allen Dingen reagiert er schnell und nur sehr selten einmal muss man die Kippbewegung wiederholen. Ich habe zwar keine Wurstfinger, aber auch keine extrem dünnen Finger. Trotzdem, nur selten trifft ein Finger nicht den gewünschten Buchstaben. Toll.
Nebenbei – auch sehr geil: Ruft einmal das Spiel “Fliegender Würfel” auf. Ich hab am Anfang nicht gewusst, wie die Würfel im Becher zum Rotieren gebracht werden, bis mir meine Tochter das Handy aus der Hand gerissen und es ein wenig geschüttelt hat. Wie im richtigen Leben – das Geräusch der rotierenden Würfel, dann der Aufknall des Bechers auf den Tisch und – die Würfel sind gefallen.
Multimedia – Videos:
Abdeckung der Linse aufschieben, Knöpfchen an der Seite etwas länger drücken und die Videokamera ist bereit. Max. 640×480 Bildpunkte stehen zu Diensten. Hier leistet der Bildstabilisator hervorragende Dienste. Wer mag, kann sich sogar Zeitlupenaufnahmen ansehen und zwar nicht nur mit dem Handy, sondern sogar am Fernseher. Allerdings nur bei 320×240 Bildpunkten. Kleiner Minuspunkt: Das Kabel für den Fernsehgenuß muss extra erworben werden und liegt nicht bei.
Natürlich kann das Video auch als Nachricht, per E-Mail oder per Bluetooth versandt oder in einen eigenen Blog hochgeladen werden.
Das rockt – Musik mit dem Renoir
Wer will schon mit dem Handy Musik hören. “Klingt doch nix”, hör ich da Zweifler sagen. Mag bei anderen so sein, aber LG besorgts jetzt auch diesen Zweiflern. Mit Dolby Sound. Also beiliegende 4 Gigabyte microSD-Karte reinschieben und 700-800 Songs aufspielen. Ich hab nur drei drauf aber zum Testen reicht das. Eine Ballade, ein Jazz- und ein rockiges Lynyrd Skynyrd Stück.
Eines vorweg, die Kooperation mit Dolby Laboratories hat sich gelohnt. Der Klang wird zwar insgesamt nicht “voller”, aber die Bässe kommen richtig gut rüber.
Zu den Wermutstropfen: Ich hätte mir einen Equalizer für die Feineinstellungen gewünscht, und einen peppigeren “Abspieler” für die Musik. Denn der Player ist optisch nicht so berauschend, ist dafür aber wiederum astrein mit den Fingern bedienbar. Nun ja, man kann wohl nicht alles haben.
Am Headset gibt es nichts zu meckern, der Klang ist wie erwähnt gut außer – LG verwendet mal wieder einen eigenen Steckeranschluss. Aber warum soll man auf der anderen Seite einen anderen Kopfhörer anschließen, wenn das mitgelieferte Teil seine Arbeit gut macht?!
Noch was? Klar, Radio gibt”™s auch. Für den Empfang sorgen die Ohrstöpsel bzw. deren Kabel das als Antenne fungiert.
Schön: Es lassen sich bis zu 50 Sender speichern, die dann nicht jedes Mal aufs Neue gesucht werden müssen.
Im letzten Teil werfen wir einen Blick auf Browser, Messaging, Synchronisation und Java
[...] Hier hat Ralf gerade frisch den letzten Teil seines drei-teiligen Renoir Testbericht (Teil 1, Teil 2, Teil 3) veröffentlicht. Dann gibt es auch noch hier bei schengenland.de oder hier bei Golem einen [...]
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