‹ Zurück zur Startseite

Vorstellung-Review Handy LG KC910 Renoir

geschrieben am Montag, 8. Dezember 2008

stuttgart 013
jo is denn scho weihnachten? schnappschuss mit lg renoir vom
stuttgarter weihnachtsmarkt. foto: rw

“Linse auf und Action!”

Häh? Handyvorstellung mit Bild vom Weihnachtsmarkt?! Ja, mit was denn sonst! Damit ihr gleich seht, was mich an diesem Teil bislang am meisten beeindruckt hat. Die Kamera nämlich”¦
Nachdem ich das LG KC910 Renoir (ich nenne es nachfolgend nur noch “Renoir”) nun also ein paar Tage zum Testen habe, möchte ich euch gerne von meinen Eindrücken damit berichten. Ich gehe bewusst nicht auf die Features etc. ein, die Liste ist zu lange und kann hier nachgelesen werden (Daten und Lieferumfang).

Unter diesem Link könnt ihr euch auch angucken, wie das Renoir auf Vorder- und Rückseite aussieht. Zurück zum Handy. Gerne möchte ich den Gaul (Review) einmal von hinten aufsatteln und …

stuttgart06
schnappschuss mit lg renoir vom stuttgarter weihnachtsmarkt. foto: rw

… mit dem “Knaller” am Renoir beginnen. Mit seiner Kamera. 8 Megapixel. Noch Fragen? Die Bilder oben entstanden nachts auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt, natürlich bei Regen. Und dafür finde ich sie einfach Spitze. Ich habe keinen speziellen Modus eingestellt, nicht auf etwaiges Gegenlicht oder andere Störfaktoren außer meinem Glühwein geachtet, und einfach im Automatikmodus drauf los fotografiert. Und ich finde das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen.
Blau ist blau, das warme Licht der Glühbirnen kommt einwandfrei rüber und das Weiß der Neonröhren in der Bude selbst ist so weiß wie beim Zahnarzt an der Decke!

Natürlich kann man mit der Kamera des Renoir noch mehr machen, aber ich bin ein Fotolaie und wenn ich vorher an einem Gerät lange etwas einstellen muss, ist entweder mein Motiv weg oder ich gebe genervt auf. Aber, wie gesagt, Objektivabdeckung auf, drücken, fertig. Was mir - außer der Qualität der Bilder - übrigens super gefallen hat: Die Möglichkeit der “Touch-Aufnahme/Focus”. Ich gehe sogar soweit zu sagen:
“Ich mach’s nie mehr Ohne!

Am Beispiel Weihnachten erklärt:
Der Baum im Hintergrund, davor die Geschenke meterhoch, davor die liebe Verwandtschaft mit Hochprozentigem in der Hand. Der Fotograf (du) 5 Meter weg, um auch Fiffi noch mit aufs Bild zu bekommen. Beim Ausdrucken am nächsten Tag dann aber die Ernüchterung und man fragt man sich, ob man beim Fotografieren nicht selbst einen im Tee hatte”¦ Der Baum ist scharf gestellt, die liebe Verwandtschaft guckt verwaschen drein…
Mit dem Renoir passiert das im Touch-Aufnahmemodus nicht. Es gibt auch keine Verwackler mehr, weil man den Auslöseknopf gar nicht suchen muss:
Man schaut auf das Display, zeigt mit dem Finger auf das Objekt das scharf gestellt werden soll, wartet kurz bis die angezeigt Box grün wird und lasst dann den Finger los. Klick, die Kamera löst ohne Knöpfchen drücken aus. Huiiii”¦ und die Oma ist “scharf!” Oder der Baum, oder die Geschenke oder was immer ihr mit dem Finger auswählt.

renoir vornlghandy-kc910-renoir-2
so sieht das renoir aus. foto: rw/lg

Für alle, die genauer wissen wollen, was die Kamera des Renoir bietet: ISO bis 1600, manueller Fokus, Autofocus, Bildstabilisator, Xenonblitz, Smile Shot, Gesichtserkennung und Lichtoptimierung sind die Hauptfeatures des Pixelgiganten.
Tipp: Die Oma kann auch mit einem Klick auf ein “mobiles Blog” geladen werden, das automatisch erstellt wird und in das Eigene integriert werden kann.

Die Features zum Nachbearbeiten / Ansehen der Bilder sind auch nicht schlecht. Es wird mit dem Finger gescrollt, man kann zoomen und Bilder verschieben. Außerdem gibt’s diverse Effekte, so kann ein Farbfoto in ein Schwarzweiß oder Sepia-Foto umgewandelt werden, umgekehrt geht das jedoch natürlich nicht. Stark im Kommen und beim Renoir natürlich auch an Bord: Georeferenzing. Um GPS Informationen zu schreiben, einfach die EXIF Informationen eines Fotos aktivieren und los geht’s mit dem Nachweis, wo dieses oder jenes Foto geschossen wurde.

Tipp: Wenn man den Kameramodus verlässt, werden alle Einstellungen außer Bildgröße und Qualität auf Standard zurückgesetzt. Das gefällt mir weniger, denn diese Werte müssen jedes Mal neu eingestellt werden.

Noch ein Wort zur “Inneren Kamera”. Das Renoir besitzt auch noch eine “Innere Kamera” (640×480) für Videoanrufe. Sie besitzt jedoch keinen Blitz oder Möglichkeiten der ISO Einstellungen. Diese konnte ich jedoch noch nicht testen, da ich bislang keinen Partner(in) für einen Videoanruf gefunden habe. ;-)

So. Reicht für heute. Im nächsten Teil gucken wir mal auf die Video- und Multimediafähigkeiten des “Künstlerhandy”"¦

  1. Kommentar von Albert, 13.12.2008 at 18:10

    Ganz tolles Handy. Ich warte noch auf den letzten Testbericht und dann will ich es mir holen.

  2. Kommentar von LG Renoir Testberichte | Handys-im-Test.net, 15.12.2008 at 16:10

    [...] Blog lesen. Hier hat Ralf gerade frisch den letzten Teil seines drei-teiligen Renoir Testbericht (Teil 1, Teil 2, Teil 3) veröffentlicht. Dann gibt es auch noch hier bei schengenland.de oder hier bei [...]

  3. Kommentar von Jan, 25.01.2009 at 12:47

    Das handy is einfach nur klasse… nur mir ist es leider noch etwas zu teuer… wird da noch eine Preissenkung kommen?

  4. [...] Vorstellung/Review Handy LG KC910 Renoir 1 Vorstellung/Review Handy LG KC910 Renoir 2 Vorstellung/Review Handy LG KC910 Renoir 3 [...]

  5. [...] Vorstellung/Review Handy LG KC910 Renoir 1 Vorstellung/Review Handy LG KC910 Renoir 2 Vorstellung/Review Handy LG KC910 Renoir 3 [...]

Hinterlasse deinen Kommentar

Die LG Blog-Kommentarfunktion soll es dem User ermöglichen eine sachliche Diskussion zu führen. Dabei sollte jeder User daran denken Andere so zu behandeln, wie Er selbst gern behandelt werden möchten. Jeder User ist dabei für den von Ihm publizierten Kommentar selbst verantwortlich, jedoch behält sich die Redaktion vor Beiträge, welche einer sachlichen Diskussion nicht förderlich sind, zu bearbeiten oder zu löschen. weitere Informationen


blogoscoop