Frank

Studie zeigt: SMS weiter auf Platz 1 des Mobile Messaging

Von I

Auf mobile-zeitgeist.de habe ich einen interessanten Artikel zum Thema Mobile Messaging gefunden, der einem einen kleinen Eindruck über die momentane Situation vermittelt.

Obwohl die SMS zu den ältesten Kommunikationsformen im Bereich des Mobilfunk zählt, gehört sie noch lange nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil: eine Studie von Portio Research sagt der SMS ein “ungebremstes Wachstum” voraus. Der Vorteil der SMS liegt vor allem darin, dass wohl jedes Handy der Welt eine SMS empfangen kann, was eben für MMS oder E-Mails nicht zutrifft.

In den USA liegt die Zahl der monatlich versendeten SMS immerhin fast 100 % über dem deutschen Niveau. In China bringt es der durchschnittliche Handybesitzer auf über 100 SMS, während es Filipinos auf unglaubliche 755 SMS bringen. Für mich kaum nachvollziehbar, dass jemand täglich 10 SMS oder mehr schreibt. Wo nimmt man überhaupt die Zeit dafür her? Ich komme im Schnitt auf höchstens zwei SMS. Bin ich damit nun ein Sonderfall oder schreibt ihr auch nicht hunderte von SMS im Monat?

E-Mails auf dem Handy haben es bisher nur in China geschafft die Zahl an Verschickten SMS zu übertreffen, was durchaus verständlich ist, wenn man bedenkt wie lange man am Handy an einer E-Mail schreibt. Ich empfange zwar meine E-Mails alle mit dem Handy, muss aber zugeben, dass ich die Beantwortung in der Regel doch von zu Hause aus erledige. Sollte mobiles Internet aber irgendwann Standart werden, ist durchaus vorstellbar, dass mehr und mehr Leute den kostenlosen E-Mail Service nutzen.

Ein extrem hohes Wachstumspotential verspricht sich die Studie von MIM (Mobile Instant Messaging). Dahinter steckt eigentlich nichts anderes, als Dienste wie ICQ oder MSN vom Handy aus zu nutzen. Hier sind allerdings noch einige Barrieren zu überwinden, das manche Provider die Nutzung von IMs in Verbindung mit ihren Datentarifen sogar untersagen. Ferner unterstützen auch noch recht wenige Handys von Haus aus Instant Messaging Dienste und nicht jeder ist technisch so gut informiert um nachträglich Software zu installieren. Wer ICQ schon mal auf dem Handy genutzt hat, wird ein weiteres Problem feststellen: schreibt man mit Leuten die am PC sitzen, erscheint es fast unmöglich dem Schreibtempo zu folgen, es sei denn man verfügt über ein Smartphones mit QWERTZ-Tastatur.

Ich denke, dass sich die SMS auch weiterhin auf Platz 1 halten wird. Um kurz jemanden über einen Sachverhalt zu informieren oder schlicht weg einen Termin zu bestätigen, gibt es in meinen Augen keine schnellere und effizientere Methode. Wie seht ihr das? Welche Formen von Mobile Messaging nutzt ihr in der Regel?

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7 Kommentare

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    Leider macht man sich ja mit SMS zur Melkkuh der Mobilfunkbetreiber. Ich benutz da am liebsten Palringo auf dem Handy, damit habe ich sämtliche Messenger (MSN, AIM, ICQ, Yahoo, Jabber, Google…) auf dem Handy gleichzeitig zur Verfügung und das kostet nicht mal einen Bruchteil von SMS.

    Klar lässt sich nicht in jedem Fall eine SMS vermeiden, aber viele Nachrichten gehen bei mir nur noch über Palringo raus. Kann ich nur empfehlen. Die Installation ist denkbar einfach, Browser auf, Seite aufrufen, und den Anweisungen folgen, dann noch die einzelen Zugänge anlegen, fertig.
    Auf Windows Mobile Geräten läuft das Ganze auch sehr gut.
    mehr…

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  2. Von Nobi
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    Hi also ich finde es auch eine Riesensauerei, dass SMS so viel kosten. Ich hba evor Jahren mal gelesen, dass auf Basis des Datenvolumens einer SMS die Kosten extrem hoch sind (und trotzdem bezahlt werden). Also ich galube mich zu erinnern, dass es eine 4000%ige Gewinnspanne gab. Die wrid sicherlich gesunken sein, aber immer noch viel zu hoch.

    Ich selbst nutze SMS nur sehr selten, weil ein Anruf um einiges effektiver und schneller ist. Nur in bestimmten Fällen kommen SMS zum EInsatz.

    Was ist das für ein Dienst? Wie vile kostet das? Was muss man beachten?

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  3. Von Nobi
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    Es lebe die QWERTZ-Tastatur und zwar für alle!

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  4. | | Permalink |

    @Nobi, klick ma auf “mehr…” :) Ansonsten kostet das nix, nur die Übertragungsgebühren Deines Providers, da ich ein 200MB Paket von o2 habe kann ich zu den kauen Kosten nix sagen, aber mehr als 2-3MB wird das kaum verursachen.
    Ob Palringo irgendwann mal Geld verlangen wird kann ich nciht sagen, solang ich das nutze, ist es kostenlos

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  5. Von Gilly
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    @Nobi “Hi also ich finde es auch eine Riesensauerei, dass SMS so viel kosten.”

    Sorry, aber ich finde es ätzend, das von großen Unternehmen immer gefordert wird “Macht den Scheiß doch einfach billger”

    Mobilfunkprovider sind auch nur Gewinnorientiert arbeitende Unternehmen, die zigtausend Arbeitsplätze schaffen und entsprechend auch Mäuler zu stopfen haben. Klar machen die auch rieisigen Gewinn, der wiederrum geht aber in der Regel dann wirder an die Aktionäre. Also besorg Dir Aktien von Deinem Mobilfunkprovider, und hohl Dir Dein Geld zurück :D

    @SMS – Ich persönliche benutze SMS so gut wie gar nicht mehr ;-)

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  6. | | Permalink |

    @Gilly
    Niemand verlangt, dass Firmen ihre Dienstleistungen verschenken. Fakt ist, die SMS ist ein Abfallprodukt, welches kaum Kosten beim Provider verursacht. Früher kostete eine SMS mal 10 Pfennige und hat D1 und D2 damals auch heftige Gewinne eingebracht.

    Preis und Leistung sollten in Relation stehen, ich rufe da schon eher an, in einer Minute für 9cnt kann ich 100x mehr Informationen loswerden, als in einer SMS für 19cnt.

    Und wenn die Provider auf ihrem Recht bestehen, viel Geld für ihre Dienstleistungen zu verlangen, dann macht der Kunde eben von seinem Recht Gebrauch, sich andere Wege zu suchen.

    Anosnsten gibt es auch günstige SMS-Dienste im netz sms77.de zum Beispiel lässt sich über WAP oder auch per JavaApplikation auf dem Handy benutzen und da gibs die SMS schon ab 3,8cnt wenn ich mich recht erinnere

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  7. Von Nobi
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    @Gilly: Man sollte unterscheiden zwischen Wert einer Dienstleistung und Preisabsprache/Wucher.

    Ich denke, dass viele Leute auch nicht sagen, dass der Energiemarkt (Strom, Öl, Gas, Benzin) gerecht ist. Hier dene ich auch, dass es Absprachen gibt. Das ist keine freie Marktwirtschaft.

    Meinereiner nutzt kaum noch SMS. Nichtsdestotrotz finde ich es unverschämt teuer. Man sollte sich nur das Preis-Leistungs-Verhältnis anschauen. So lange es genügend Leute gibt die das zahlen wollen, sind sie eben selbst schuld.

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