Auf mobile-zeitgeist.com habe ich einen Bericht zu einer recht interessanten Studie gefunden. Diese besagt, dass 60 % der Leute mehr Geld für ihr Handy ausgeben würden, falls dieses über eine hochwertige Kamera verfügt. Für immerhin 47 % der Befragten waren mehr als zwei Megapixel sogar ein Muss. Im Gegensatz zu mir scheinen also doch recht viele Menschen darauf Wert zu legen und so liegt es an den Herstellern die Nachfrage entsprechend zu bedienen.
Wie wir oben gelesen haben stellen 2 Megapixel für viele die unterste Grenze dar, 3 Megapixel sind guter Durchschnitt, mit 5 Megapixeln gehört ein Handy bereits zur oberen Mittelklasse und die absoluten Spitzenmodelle bringen es derzeit auf satte 8 Megapixel. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen, denn viele normale Kameras arbeiten mit weniger Megapixeln. Im Jahr 2009 werden wir sogar Geräte mit 12 Megapixeln auf dem Markt finden, was bedeutet, dass man mit dem Mobiltelefon schon Bilder für ganze Plakatwände schießen kann.
Wer wirklich viel Wert auf gute Bilder legt, dem sei das unten abgebildete LG Renoir KC910 ans Herz gelegt. Dieses verfügt über eine 8 Megapixel Kamera mit einem Schneider-Kreuznach Objektiv, einen Xenon-Blitz und wahlweise manuellen oder Autofokus. Eine spezielle Software verhindert das Verwackeln der Bilder und erkennt automatisch Lachen und Blinzeln. Ein weiteres Feature nennt sich Touchshot: Um ein Objekt zu fokusieren legt man einfach seinen Finger auf die entsprechende Stelle des Touchscreens, lässt man los wird das Bild geschossen.
Ich denke hier bleiben keine Wünsche offen und man kann sich die Frage stellen, ob man ein Mobiltelefon mit Kamera oder eine Kamera mit Mobiltelefon in der Hand hält.

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