Der französische Architect Vincent Callebaut hat sich eine schwimmende Lösung für die zukünftige Platzknappheit durch globale Erwärmung und den damit verbundenen Meeresspiegelanstieg einfallen lassen.
![]() |
Die Lilypads, die in ihrer Form, wie der Name schon sagt, Wasserlilien nachempfunden sind, sollen schwimmende, autarke Luxusstädte sein, die bis zu 50.000 Menschen Platz bieten und das ohne zusätzliche Emissionen in die Atmosphäre zu entlassen. Daher auch der extrem einfache Alternativtitel: “Floating Ecopolis for Climate Refugees”.
![]() |
Wenn die Schwimmenden Inseln um 2100 technisch möglich sein sollen, werden sie laut Callebaut vom Golfstrom getrieben und somit zwischen Äquator und Nordsee anzutreffen sein. Es bleiben natürlich etliche offene Fragen: Was passiert zum Beispiel bei Sturm, Kollisionsgefahr etc.?
![]() |
Alles in Allem also eine schöne Idee; nicht mehr und nicht weniger. Apropos Idee, wie Archinect berichtet, soll der gute Vincent seine Lilypads angeblich bei PLOT/JDS geklaut haben, die vor ihm schon ein ähnliches Design an den Start gebracht haben. Die wiederum soll das Konzept von Glen”™s 1983 gestaltetem Öko-Stadt Modell “geliehen” haben. Nur gut, dass es bei den Herren Designern nicht zickig zugeht…


