Laut einer Studie des Internetanbieters AOL, verschwenden wir im Durchschnitt drei Jahre unseres Lebens auf Google & Co., ohne zu finden, wonach wir eigentlich suchen.
Auf das Jahr herunter gebrochen sind das 15 Tage, was länger ist als der durchschnittliche Familiensommerurlaub.
Das Interessante ist, dass hier die meisten Informationen nicht schwer zu finden sind. In 68% der Fälle wird der gefunden Information nicht getraut und dann oft, ohne fündig zu werden, nach einer vertrauensvolleren Quelle gesucht wird.
Weiterhin gaben 83% der 25-34 jährigen an “Web-Wanderer” zu sein. Sie “verlaufen” sich regelmäßig im Netz bzw. folgen Link um Link um Link. Hier scheint das ältere Semester fokussierter zu sein, in der Altersgruppe 55+ passierte das “nur” in 77% der Fälle.
Obwohl es mir nicht schwer fällt, der Statistik von AOL zu glauben, muss ich doch auch sagen, dass das “Web Wandering” auch seine guten Seiten hat. Wie oft bin ich auf richtig interessante Dinge gestoßen, die mir nur durch eine Suche abseits der ausgetretenen Pfade möglich wurde. Natürlich hat das Sich-in-Links-verlieren auch seine, vor allem zeitbedingten Schattenseiten. Doch wenn Zeit vorhanden ist, warum sollte man nicht mal seine Suche im Web schweifen lassen?

[...] dem etwas schockierenden Bericht zur Suchstatistik von AOL, habe ich beschlossen mal zu sehen, was es so an Verbesserungen auf dem [...]