Am 23. Januar wird das Passagierraumflugzeug SpaceShipTwo der Firma The Spaceship Company erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und damit einen weiteren Schritt in Richtung Weltraumtourismus machen.
Nach den Testflügen Mitte 2008 in der kalifornischen Mojave-Wüste, sollen dann Ende 2009 die ersten kommerziellen Flüge vom Raumfahrtszentrum in New Mexico angeboten werden.
Das Trägerflugzeug White Knight Two wird das SpaceShipTwo auf 15 km Höhe bringen, wo sich das SS2 dann ausklinkt und seine Hybridrakete zündet. Der Raketenmotor soll das SpaceShipTwo im Steigflug bis auf dreifache Schallgeschwindigkeit beschleunigen, um dann eine Flughöhe von rund 130 Kilometern zu erreichen.
Sechs Passagiere und zwei Piloten erleben dann für einige Minuten auf diesem suborbitalen Flug das Gefühl der Schwerelosigkeit.
Es werde reichlich Platz und große Fenster geben, damit die Passagiere die vier bis fünf Minuten der Schwerelosigkeit voll auskosten können. “Wir arbeiten hart, es soll sehr attraktiv für die Passagiere sein, erschwinglich und außerdem mindestens so sicher wie die frühen Linienflüge des letzten Jahrhunderts.”, sagt Burt Rutan, Konstrukteur des SpaceShipTwo.
Die Kosten eines Weltraumfluges pro Passagier liegen momentan bei ca. 200.000 $. Geplant ist allerdings eine Reduzierung des Preises auf 25.000 ““ 30.000 $. Na dann.

Foto: SpaceShipOne
Dem Vorgänger SpaceShipOne erteilte die Federal Aviation Administration eine Zulassung als nichteigenstartfähiges Segelflugzeug mit Hilfsantrieb und schickte am 21. Juni 2004 den ersten bemannten Privatflug ins All. Dabei kam es allerdings zu technischen Schwierigkeiten und die SpaceShipOne blieb unter der ursprünglich vorgesehenen Höhe. Trotzdem wurde die Höhe von 100 Kilometer ““ die von der FAI definierte Grenze des Weltraums ““ knapp überschritten.
Nach dem Abschalten des Triebwerks in rund 55 Kilometern Höhe folgte das Raumschiff in rein ballistischem Flug einer Parabel, währenddessen der Pilot für etwa dreieinhalb Minuten die Schwerelosigkeit erlebte.
[...] wird. Ich verstehen dieses “Meines ist aber besser…” echt nicht. Sind wir hier in einem Kindergarten oder [...]